Plattform für das Dienstleistungsgeschäft Fokus MSP präsentiert erweiterten MSP Marketplace

Von Mihriban Dincel 2 min Lesedauer

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Auf der MSP Konferenz stellte Fokus MSP Geschäftsführer Stefan Steuer neue Funktionen des MSP Marketplace vor. Die Plattform, die inzwischen von über 1.200 Systemhäusern genutzt wird, verbindet Lizenzmanagement, Buchhaltung und neuerdings Vertriebsfunktionen.

Stefan Steuer informierte bei der MSP Konferenz in Mainz über die neuen Funktionen des MSP Marketplace.(Bild:  Vogel IT-Medien)
Stefan Steuer informierte bei der MSP Konferenz in Mainz über die neuen Funktionen des MSP Marketplace.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Die Verwaltung von Managed Services bringt zahlreiche Herausforderungen für IT-Systemhäuser mit sich. Fokus MSP möchte den MSP Marketplace als digitale Lösung für diese Komplexität positionieren. Auf der diesjährigen MSP Konferenz in der Pyramide Mainz erläuterte Geschäftsführer Stefan Steuer den weiteren Ausbau der Plattform.

Im Jahr 2022 gestartet, wird der MSP Marketplace nun von über 1.200 Systemhäusern genutzt. Ursprünglich entstand das Portal „aus der Notwendigkeit heraus, mit so wenig Ressourcen wie möglich, das MSP-Geschäft zu stemmen,“ erklärt Steuer. Seither hat der Distributor die Plattform stetig weiterentwickelt: Funktionsupdates und Verbesserungen gibt es ebenso laufend wie neue technische Möglichkeiten oder selbst gelaunchte Produkte. Und all das erfolge in einer hohen Geschwindigkeit, versichert der Fokus-MSP-Chef.

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Diese Geschwindigkeit werde durch die Eigenständigkeit ermöglicht, da „wir die Plattform komplett selbst entwickelt habe“, so Steuer. Lösungen kaufe der Distributor dafür keine hinzu. Eine weitere Erklärung: „Jede Funktion darin, kommt selbst von einem Systemhaus“. Konkret bedeutet das, dass der Distributor Partnerfeedback, deren Anliegen und Schmerzpunkte entgegennimmt und dafür eine entsprechende Funktion einführt. Und dabei soll die Nutzung der Funktionen am Ende so unkompliziert und schnell wie möglich über die Bühne gehen. Dafür hat der Distributor zum Beispiel eine ERP-Anbindung vorgesehen.

Zentrale Plattform

Der MSP Marketplace soll Steuer zufolge als zentrale Plattform für IT-Dienstleister fungieren, bei der (wenn gewünscht) kein menschlicher Kontakt etwa bei Software-Abonnoments notwendig sei. Derzeit sind bereits mehr als 20 Hersteller integriert. Weitere sollen folgen „Allein heute haben wir noch vier neue Hersteller angekündigt, die wir noch nicht auf der Plattform haben,“ berichtet Steuer zur geplanten Erweiterung.

Der MSP Marketplace soll Partnern dabei helfen, sich besser zu verwalten, den Buchhaltungsaufwand zu reduzieren und auch beim Vertrieb zu unterstützen.

Stefan Steuer, Geschäftsführer Fokus MSP

Aktuelle und kommende Funktionen

In der aktuell fortgeschrittenen Entwicklungsphase befinden sich laut Steuer mehrere Erweiterungen wie:

  • das Kundenportal,
  • die ERP-Anbindung,
  • ein Phishing-Tool,
  • ein 365-Migrationstool,
  • und KI-Kompetenz-Training.

Bereits implementiert wurden ein Awareness-Training, DNS-Sicherheit und DMARC-Analyse. Auf der Roadmap stehen zudem Echtzeitdaten, Nutzungsübersichten, Potenzialanalysen und weitere Produktvorschläge, verrät der Geschäftsführer von Fokus MSP.

Eine der zentralen neuen Funktionen betrifft das Datenmanagement. „Systemhäuser rechnen häufig im Voraus ab, die Daten kommen aber am Monatsende rückwirkend. Um konkrete Daten zu haben, bauen wir ein Dashboard, in dem sämtliche Tools angebunden werden können,“ erklärt der Geschäftsführer. Das System wertet die Stückzahlen aus und überträgt sie vom ERP-System auf die Plattform, was die Datenverfügbarkeit für Systemhäuser verbessern soll.

KI-Training im Angebot

Auch neu im Portal-Portfolio ist das KI-Training. Das Angebot richtet sich an die Endkunden der Systemhäuser. „Es handelt sich dabei um unkompliziert gestaltete Videotrainings für die Kunden. Am Ende erhält der Kunde ein Zertifikat, das er benötigt, sobald dieser mit KI arbeitet,“ berichtet Steuer. Diese Trainings werden als White-Label-Lösung angeboten, sodass Systemhäuser sie unter eigenem Namen ihren Kunden bereitstellen können. Auch NFR-Lizenzen stehen zur Verfügung.

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