Distributionsvertrag mit Netskope Exclusive Networks nimmt sich die Schatten-IT vor
Der VAD Exclusive Networks vertreibt ab sofort die Technologie von Netskope, mit der sich die Schatten-IT in Unternehmen eindämmen lassen soll. Systemhäusern eröffnen sich damit Potenziale für das Beratungsgeschäft.
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Viele Angestellte nutzen bei ihrer Arbeit heute Online-Speicher, Filesharing oder andere Services aus der Public Cloud. Sie tun dies entweder mit oder ohne Wissen ihrer IT-Abteilung. Für Letzteres hat sich der Begriff „Schatten-IT“ eingebürgert. Der Software-Hersteller Netskope hat eine Technologie entwickelt, die Administratoren die Kontrolle über die Cloud-Nutzung im Unternehmen zurückgeben soll. Mit der Active Platform des kalifornischen Anbieters lassen sich Regelwerke etablieren, nach denen Mitarbeiter nur Cloud-Anwendungen einsetzen, die die IT zuvor freigegeben hat.
Die Produkte von Netskope werden ab sofort über den VAD Exclusive Networks an den Fachhandel in Europa vertrieben. Zugleich läuft eine Kampagne, mit der auf Security spezialisierte Partner rekrutiert werden sollen. Der französische Distributor ist in Deutschland mit Büros in Münster, Berlin und München vertreten.
Der Vertrieb der Active Platform biete Systemhäusern die Möglichkeit, „Beratungsgespräche mit Entscheidern zur richtigen Cloud-Strategie zu führen", betont Fabian Sander, Regional Director bei Netskope. Gemeinsam mit dem Hersteller wolle Exclusive Networks die Partner befähigen, „Licht in die Schatten-IT ihrer Kunden zu bringen", ergänzt Barrie Desmond, COO des Distributors.
Drei Kernkomponenten
Netskopes Active Platform besteht aus drei Kernkomponenten:
- „Discovery“ identifiziert alle Cloud-Services, die auf Geräten im Netzwerk eines Unternehmens genutzt werden.
- „Active Visibility“ macht transparent, wie und wofür Mitarbeiter die Anwendungen einsetzen.
- „Active Analytics“ konsolidiert die so gewonnenen Daten für weitergehende Analysen.
Ergänzend zur Plattform bietet Netskope die Software „Active Cloud DLP“ an, die den Verlust sensibler Daten verhindern soll. Sie prüft in Echtzeit, welche Daten in der Cloud bearbeitet oder gespeichert werden und ob die Nutzung mit den Compliance-Vorgaben des Unternehmens in Einklang steht.
Active Cloud DLP stützt sich auf mehr als 3.000 Datenkennungen (Data Identifier) und mehr als 400 Dateitypen. Dabei berücksichtigt die Software kontextbezogene Informationen wie Nutzergruppen, die Aktivität der User (Herunterladen, Löschen, Teilen oder Betrachten von Dateien) und ihren jeweiligen Aufenthaltsort wie beispielsweise Büro, Flughafen oder Home-Office.
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