Zero Trust und Identity-Lösungen Erst kam das Homeoffice, jetzt kommt die IT-Security

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Aufgrund der Maßnahmen zur Corona-Situation, wurden Bildschirmarbeitsplätze eilig auf Homeoffice umgestellt. Eine Umfrage verdeutlicht, dass diese in weiten Teilen bleiben sollen und dass es Nachholbedarf in Sachen IT-Sicherheit gibt.

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Das Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben.
Das Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben.
(Bild: agcreativelab – adobe.stock.com)

Schenkt man der Umfrage „Wachstum von Homeoffice treibt Investitionen in Zero Trust an“ von Ping Identity Glauben, erwarten 39 Prozent der Führungskräfte, dass 2022 mehr als ein Viertel aller Beschäftigten weiterhin an mindestens drei Tagen die Woche „remote“ arbeiten wird. Infolgedessen wollen die Firmen ihre Investitionen in die Unternehmens-IT erhöhen und hierfür sowohl beim Personal als auch bei den Technologien aufstocken. Ergänzt werden soll dies durch ein Identitätsmanagement, das standortunabhängig sicheres Arbeiten ermöglicht. Der Anbieter der Identity-Lösung für Unternehmen, der von diesem Trend profitieren würde, hatte dazu eigenen Angaben zufolge mehr als 1.300 Führungskräfte weltweit befragt.

Ausgaben für Identitätsmanagement

Zu den weiteren Umfrageergebnissen zählen:

  • 73 Prozent der Führungskräfte finden Identitätssicherheit entscheidend.
  • 69 Prozent wollen ihre Investitionen ins Identity Access Management in den nächsten zwölf Monaten erhöhen.
  • Laut 54 Prozent nutzt bereits die Hälfte der Mitarbeiter Multifaktor-Authentifizierung. Vor der Pandemie war dies nur bei 29 Prozent der Fall.
  • 59 Prozent haben aufgrund von Homeoffice in Lösungen zu Identity Access Management, Multifaktor-Authentifizierung und Single Sign-On investiert.Die Insgesamt hat die Unternehmens-IT durch die Corona-Pandemie an Bedeutung gewonnen: 36 Prozent der Firmen haben ihr IT-Team vergrößert.

Zudem scheint das Zero-Trust-Konzept immer wichtiger zu werden, denn 82 Prozent haben Zero Trust-Maßnahmen eingeführt oder erweitern diese.

IT-Support gewinnt an Bedeutung

Nachvollziehbar ist außerdem das Ergebnis, dass Homeoffice den IT-Support wichtiger denn je macht:

  • 69 Prozent der Führungskräfte übertragen die Verantwortung für die IT-Sicherheit ganz oder mehrheitlich an die IT-Teams.
  • Bei 42 Prozent haben fehlgeschlagene Anmeldeversuche seit der verstärkten Nutzung von Homeoffice um mehr als 25 Prozent zugenommen.

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