Ein Jahr „ePA für alle“
Ein Jahr ePA: Akzeptanz, Hürden, Chancen

Das Gespräch führte Serina Sonsalla 9 min Lesedauer

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Langsam wird die elektronische Patientenakte (ePA) Routine: Ein Jahr nach dem Start ziehen Gematik-Geschäftsführer Dr. Florian Hartge sowie Kliniken, Praxen und Apotheken eine erste Bilanz. Im Interview spricht Hartge über Fortschritte, Herausforderungen und die nächsten Ausbaustufen der elektronischen Patientenakte.

Gematik-Geschäftsführer Dr. Florian Hartge gibt Auskunft über Akzeptanz, Hürden und Chancen der elektronischen Patientenakte.(Bild:  © Serina Sonsalla)
Gematik-Geschäftsführer Dr. Florian Hartge gibt Auskunft über Akzeptanz, Hürden und Chancen der elektronischen Patientenakte.
(Bild: © Serina Sonsalla)

Wie ist der Stand der ePA-Einführung in Krankenhäusern?

Hartge: Die Einführungswelle in Krankenhäusern betrachten wir aktuell relativ genau. Wir wissen, dass die Krankenhäuser etwas später dran sind als die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen – bedingt durch die komplexere Infrastruktur. Deshalb läuft die Umstellung in vielen Häusern noch. Was wir an unseren Daten sehen ist, dass mittlerweile fast 70 Prozent aller Krankenhäuser auf die ePA zugegriffen haben. Es gibt Krankenhäuser, die bereits sehr aktiv sind, und andere, die noch dabei sind, Erfahrungen zu sammeln. In den letzten Monaten hat sich auf jeden Fall viel getan. Es ist ein Prozess, der in großen Einrichtungen wie Krankenhäusern entsprechende Zeit braucht.

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