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Acer-Monitore auf der Gamescon 2019

Displays im Geschwindigkeitsrausch

| Autor: Klaus Länger

Mit bis zu 240 Hz Bildwiederholrate und einer Reaktionszeit von 0,4 ms G2G soll der 24,5 Zoll große Predator XN253QX einer der schnellsten Gaming-Monitore auf dem Markt werden. Zusätzlich stellt Acer auf der Gamescon noch den 27-Zöller Predator X27P sowie das 43-Zoll-Display Predator CG437KP vor.
Mit bis zu 240 Hz Bildwiederholrate und einer Reaktionszeit von 0,4 ms G2G soll der 24,5 Zoll große Predator XN253QX einer der schnellsten Gaming-Monitore auf dem Markt werden. Zusätzlich stellt Acer auf der Gamescon noch den 27-Zöller Predator X27P sowie das 43-Zoll-Display Predator CG437KP vor. (Bild: Acer / chuttersnap on Unsplash (CC0))

Mit drei sehr unterschiedlichen neuen Predator-Modellen will Acer die starke Nachfrage nach Gaming-Monitoren bedienen: Dem superschnellen Predator XN253QX, dem luxuriösen K-Display X27P sowie mit dem riesigen CG437KP.

Um 42 Prozent ist die weltweite Nachfrage nach Gaming-Monitoren laut der GfK im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Acer gehört zu den Firmen, die von diesem Trend profitiert haben und das auch weiter tun will. Besonders gefragt waren zuletzt Monitore mit einer hohen Bildwiederholrate. Da diese mit maximal 240 Hz bei vielen Modellen ausgereizt ist, suchen die Hersteller nach neuen Wegen, ihre Displays noch schneller zu machen. In das Blickfeld kommt hier eine möglichst niedrige Reaktionszeit der Displays, die vor allem im eSports über Sieg oder Niederlage entscheiden kann.

Predator XN253QX

Eine Reaktionszeit von 0,4 ms Grey-to-Grey gibt Acer für den 24,5-Zöller Predator XN253QX an. Auch die Full-HD-Auflösung kommt eSports-Freunden entgegen, die eher Wert auf Performance, als auf eine hohe Auflösung legen. Die Basis des Monitors ist ein 8-Bit-TN-Panel, das zwar nicht die breiten Blickwinkel eines IPS- oder VA-Panels bieten kann, dafür aber durch den Einsatz einer „Fast Liquid Crystal Technologie“ mit einer extrem niedrigen Reaktionszeit aufwartet. Der Monitor mit bis zu 240 Hz Bildwiederholrate unterstützt zusätzlich Nvidia G-Sync, um mit entsprechenden Grafikkarten Tearing zu verhindern. Mit seinem VESA-Mount kann der mit einem HDMI-Eingang und einem DisplayPort ausgestattete Monitor einfach an einer alternativen Halterung montiert werden, der serienmäßige Standfuß bietet eine Höhenverstellung. Der Predator XN253QX soll zum Ende des dritten Quartals verfügbar sein und 499 Euro (UVP) kosten.

Predator X27P

Der mit 1.999 Euro (UVP) etwa vierfache Preis wird im vierten Quartal des Jahres für den 27-Zoll-Monitor Predator X27P fällig. Dafür stellt der Monitor auf seinem IPS-Panel mit Quantum-Dot-Technologie auch 3.840 x 2.160 Bildpunkte dar. Dabei schafft der Monitor bis zu 144 Hz Bildwiederholrate und bietet ebenfalls G-Sync. Ein High-End-Ausstattungsmerkmal ist die Unterstützung des VESA-DisplayHDR-1000-Standards mit Local Dimming. Das Backlight ist in 384 individuelle Zonen aufgeteilt. Mit dem serienmäßigen Blendschutz, einer 99-prozentigen Adobe-RGB-Farbraumabdeckung sowie einem Delta E kleiner oder gleich 1, soll der UHD-Monitor auch professionelle Grafiker oder Fotoenthusiasten überzeugen. Der mit Stereo-Lautprechern ausgestattete X27P verfügt über einen HDMI-2.0- sowie einen DisplayPort-1.4-Eingang.

Predator CG437KP

Der dritte im Bunde der neuen Acer-Monitore ist der Predator CG437KP. Er unterstützt ebenfalls VESA DisplayHDR 1000 und die 4K-Auflösung, aber das auf einem für einen Monitor riesigen Panel mit 43-Zoll-Diagonale. Der 144-Hz-Monitor unterstützt Adaptive Sync, das VA-Panel wartet mit einer 90-prozentigen Abdeckung des für die Videowiedergabe wichtigen DCI-P3-Farbraums ab. Zudem bietet der Monitor drei HDMI-Anschlüsse, zwei DisplayPorts und eine USB-Typ-C-Buchse und kann so von einer Vielzahl von Geräten genutzt werden. Ein Näherungssensor registriert, ob sich eine Person vor dem Monitor befindet. Ist das nicht der Fall, geht das Display selbstständig in den Schlafmodus, aus dem es ebenso automatisch wieder erwachen kann. Diese Funktion soll ebenso Energie sparen, wie die automatische Anpassung der Displayhelligkeit an das Umgebungslicht. Der Monitor soll ebenfalls im Q4 verfügbar sein und 1.499 Euro (UVP) kosten.

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