Benq RP04-Serie Digitale Schultafeln mit Google-Zugang und NFC

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Benq bietet mit den Geräten der RP04-Serie eine weitere Reihe interaktiver Displays mit EDLA-Zertifizierung. Die 4K-Displays mit gegenüber dem Vorgänger stärkerer Hardware verfügen zudem über einen NFT-Sensor und Classroom-Care-Ausstattungsmerkmale.

Die interaktiven Displays der RP04-Serie für den Education-Bereich registrieren bis zu 50 Touchpunkte gleichzeitig. Verschiedene Sensoren erfassen die Luftqualität im Klassenzimmer und ein im Display eingebauter Luftionisator kann sie verbessern.(Bild:  Benq)
Die interaktiven Displays der RP04-Serie für den Education-Bereich registrieren bis zu 50 Touchpunkte gleichzeitig. Verschiedene Sensoren erfassen die Luftqualität im Klassenzimmer und ein im Display eingebauter Luftionisator kann sie verbessern.
(Bild: Benq)

Nach den im November 2023 eingeführten Geräten der RM04-Serie bringt Benq mit den RP04-Modellen eine weitere Reihe von interaktiven Displays mit EDLA-Zertifizierung auf den Markt. Die Modelle RP6504, RP7504 und RP8604 mit Bildschirmdiagonalen von 65, 75 oder 86 Zoll sind bei Ausstattung und Preis über denen der RM04-Serie angesiedelt, basieren aber auf derselben Plattform.

Beiden Serien gemeinsam sind entspiegelte 4K-Panels mit 10-Bit-Farbtiefe und einer maximalen Helligkeit von 450 cd/m² sowie integrierte ARM-Rechner mit Octacore-SoCs. Verwendet wird der Mediatek MT8195, der auf 8 GB RAM zugreifen kann. Der Flash-Massenspeicher ist 64 GB groß. Als Betriebssystem dient Android 13. Die Displays verfügen über eine EDLA-Zertifizierung und haben somit den vollen Zugang zu den Google Mobile Services (GMS) mit dem Play Store, Play Protect und Google for Education. Mit EZWrite6 ist eine Whiteboard-Software vorinstalliert, die mit Text-to-Speech, mehrsprachiger OCR-Texterkennung und Übersetzungsfunktion aufwartet.

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50 Touchpunkte und NFC

Ein wesentlicher Unterschied der RP04-Serie gegenüber den RM04-Geräten ist, dass die RP04-Modelle statt maximal 40 sogar bis zu 50 simultane Toucheingaben erkennen und so bei Gemeinschaftsarbeiten bis zu fünf Schüler gleichzeitig an der digitalen Tafel aktiv sein können. Benq nutzt für die Displays eine IR-Erkennung mit passiven Stiften. Für die Audiowiedergabe sind zwei 20-Watt-Lautsprecher und ein 16-Watt-Subwoofer eingebaut. Ein Array aus acht Mikrofonen ist ebenfalls integriert. Für eine passende Kamera gibt es einen USB-Anschluss auf der Oberseite der Displays.

Zudem bietet die RP04-Serie eine einfache Anmeldung an Gerät und Google-Konto mittels NFC sowie eine integrierte Benutzerkonten- und Geräteverwaltung mit zentralem Management. Über USB-C angeschlossene Notebooks werden mit bis zu 100 Watt versorgt. Mittels Screen-Sharing-Funktion Instashare können Inhalte von bis zu neun Mobilgeräten gleichzeitig drahtlos auf einem RP04-Display gespiegelt werden.

Ergonomie und Gesundheit

Da die Schüler im Unterricht lange Zeit auf die digitale Tafel blicken, ist deren Ergonomie wichtig. Benq behauptet, der einzige Hersteller zu sein, der eine hardwarebasierte Lösung für die Reduktion des energiereichen Blaulicht-Anteils in Large-Format-Displays integriert. Im Gegensatz zu Software-Lösungen soll sie die Farbqualität des Bildes nicht beeinträchtigen.

Mit Classroom Care sind diverse Sensoren für die Messung der Luftqualität in den Geräten eingebaut. Sie erfassen die Konzentration von Kohlendioxid, Formaldehyd, flüchtigen organischen Verbindungen sowie Feinstaub. Ein integrierter Luftionisator soll die Luft im Klassenraum reinigen. Zudem sind das Schutzglas über dem Panel, die Anschlussfelder, Tasten, Stifte und die Fernbedienung mit einer keimresistenten Beschichtung versehen.

Die interaktiven Displays RP6504, RP7504 und RP8604 sind ab sofort verfügbar. Als Preise gibt der Hersteller 3.599 Euro (UVP); 4.399 Euro (UVP) und 5.499 Euro (UVP) an.

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