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Bundesverband Breitbandkommunikation

Diensteanbieter- und MVNO-Verpflichtung für 5G-Frequenzinhaber

| Autor: Sarah Nollau

Anfang 2019 werden 5G-Frequenzen für regionale Zuteilungen zur Verfügung gestellt.
Anfang 2019 werden 5G-Frequenzen für regionale Zuteilungen zur Verfügung gestellt. (Bild: Pixabay / CC0)

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Zum Jahresanfang 2019 steht die Versteigerung von Frequenzen für die Nutzung des künftigen Mobilfunk-Standards 5G an. Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) spricht sich deutlich für eine regionale Zuteilung eines bestimmten Frequenzspektrums sowie für eine Diensteanbieter- und Mobile-Virtual-Network-Operator-Verpflichtung (MVNO) der künftigen 5G-Frequenzinhaber aus.

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) spricht sich für eine regionale Zuteilung eines bestimmten Frequenzspektrums aus. Des Weiteren fordert er, dass künftige 5G-Frequenzinhaber eine Diensteanbieter- und MVNO-Verpflichtung eingehen. Das soll nicht nur den Wettbewerb im Mobilfunk beleben, sondern auch die Produkt- und Anbietervielfalt steigern. Des Weiteren hätten damit weitere Anbieter auf regionaler Ebene die Möglichkeit in den Markt einzutreten.

Ein MVNO ist ein rein virtueller Netzbetreiber, das heißt er nutzt das Netz eines Mobilfunkanbieters für sein eigenes Angebot, realisiert alle weiteren technischen und administrativen Aspekte aber selbst. Ein Diensteanbieter hingegen vertreibt die Angebote der Mobilfunk-Netzbetreiber in individuellen Tarifmodellen unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung.

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Die Bundesnetzagentur (BNetzA) plant, das Frequenzspektrum zwischen 3.700 und 3.800 MHz für regionale Zuteilungen zur Verfügung zu stellen. Dr. Stephan Albers, Breko-Geschäftsführer, begrüßt das Vorhaben: „Viele unserer mehr als 170 Netzbetreiber bauen lokal und regional zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude oder bis direkt zum Anschluss des Kunden. Über die Zuteilung lokaler Frequenzen werden sie in die Lage versetzt, ihren Geschäfts- und Privatkunden in ihren Regionen eigene Mobilfunkangebote zu machen und damit auch mobile Glasfasernetze mit Luftschnittstelle zu betreiben.“

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Vor allem lokal und regional tätige Geschäftskunden würden so von individuellen Angeboten profitieren, die sich nach ihren Anforderungen richten, beispielsweise der Vernetzung mehrerer Standorte oder der Implementierung von Machine-to-Machine-Lösungen (M2M) sowie eine garantierte Netzabdeckung vor Ort bieten. Hinzu kommt laut dem Bundesverband, dass regionale Netze höhere Ausfallsicherheit und Angriffssicherheit vorweisen können.

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