Auf den Spuren der Römer Die zweite Etappe der Acmeo-Systemhaus-Rallye

Autor / Redakteur: Holger Esseling / Heidi Schuster

Unser Reporter Holger Esseling begleitet auf der zweiten Etappe der Acmeo-Systemhaus-Rallye 2015 das Team von IOK aus Verl.

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Denise Hirschfeld schwenkt die Flagge zum Start der 2. Etappe in Richtung Zagreb.
Denise Hirschfeld schwenkt die Flagge zum Start der 2. Etappe in Richtung Zagreb.
(Bild: Holger Esseling)

Wenn sich 30 Menschen in orange-farbigen T-Shirts morgens in der Hotel-Lobby treffen, dann bricht entweder die niederländische Nationalmannschaft zum Spiel auf oder es ist Fahrerbesprechung der Acmeo-Systemhaus-Rallye. Bei hochsommerlichem Klima erläutert die Rennleitung die Regeln des Tages und verteilt Briefumschläge mit den sehnlich erwarteten Tagesaufgaben. Ich begleite auf der zweiten Etappe das Team von der IOK GmbH & Co. KG aus Verl: Christian Martin und Tobias Waltemode. Den Zielort Zagreb werden wir allerdings nur mit einigen lohnenden Umwegen erreichen.

Was zeigt der 10-Kuna-Schein?

Eine typische Checkpoint-Beschreibung bei der Acmeo-Systemhaus-Rallye lautet ungefähr so: „Findet den Ort, an dem Brenno in „Einer gegen Rom“ seine Widersacher bezwang und der auch auf dem 10-Kuna-Geldschein zu sehen ist.“ Da wir noch keine kroatische Landeswährung besitzen, greifen wir zum beliebtesten Unterstützer auf der Rallye: dem Smartphone. Google verrät uns in Windeseile, dass es sich um die 7.000 Jahre alte Stadt Pula an der Adria handelt. „Hier: Pula“, entgleist es einem Mitfahrer, der sofort strafend angeblickt wird, als hätte er ein Betriebsgeheimnis verraten. Auf nach Kroatien!

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Die Grenze zwischen Slowenien und Kroatien

Grenzübergänge waren auf der Acmeo-Systemhaus-Rallye 2013 die bizarren Highlights der Veranstaltung. Unsere erste Grenze führt zwar auch zu Wartezeiten, da in Kroatien und Slowenien gerade Feiertag ist und es die Menschen ans Meer zieht. Die Durchfahrt selbst ist allerdings denkbar unspektakulär: Zwei flüchtige Blicke auf die Personalausweise und weiter geht es. Da sind wir fast enttäuscht und fragen uns nicht zum ersten Mal: Wieso werden diese Länder dann überhaupt durch Grenzkontrollen geteilt? Vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis auch hier freier Verkehr möglich ist.

Entspannung und Genuss oder Ehrgeiz und Geschwindigkeit

In Kroatien angekommen freuen wir uns zunächst über den Meerblick und die wunderschöne Landschaft. Die größte Überraschung erwartet uns allerdings in Pula: Wir biegen um eine Ecke der ansonsten unscheinbaren Stadt und vor uns erscheint ein gut erhaltenes und scheinbar völlig überdimensioniertes Amphitheater. Spätestens bei diesem Anblick wurde uns klar: Die Schönheit dieses Landes können wir nicht gehetzt an uns vorüber ziehen lassen – wir möchten sie erleben. Direkt vor dem Theater schmieden wir im Café neue Pläne.

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