Die 16. iPhone-Serie kommt mit neuem Prozessor, längerer Akkulaufzeit und mit KI-Funktionen. Von letzterem profitieren werden Nutzer in Deutschland aber vorerst nicht. Rechtliche Unsicherheiten in der EU sollen dafür der Grund sein.
Die neue Generation der Apple iPhones arbeitet mit dem neuen A18 bzw. A18 Pro Chip, der für Apple Intelligence optimiert ist.
(Bild: Apple)
Die neuen iPhones werden traditionsgemäß Anfang September vorgestellt. Und wie zu erwarten war, arbeiten sie mit neuen Prozessoren, die nicht nur viel leistungsfähiger sind als die Vorgängermodelle. Vielmehr wurde laut Apple dabei vor allem die NPU zum schnelleren Ausführen von Apples Künstlicher Intelligenz optimiert.
iPhone 16 und 16 Plus
Die beiden Einsteigermodelle der neuen iPhone-Serie arbeiten mit einer 48-MP-Kamera mit zwei Tele-Linsen und einer neuen 12-MP-Ultraweitwinkel-Kamera für Makrofotos. Ebenfalls neu ist die Actiontaste, die einen schnellen Zugang zu verschiedenen Funktionen ermöglicht. So soll es möglich sein, die Kamera oder die Taschenlampe zu aktivieren oder auf Funktionen wie Sprachmemos oder Übersetzen zuzugreifen.
Die neue Kamera verfügt mit der Kamerasteuerung über einen taktiler Schalter, der Klicken ermöglicht und Touch-Interaktionen unterstützt. So lässt sich die Kamera schnell öffnen, ein Foto machen oder eine Videoaufnahme starten. Zudem soll eine neue Kameravorschau helfen, etwa den richtigen Bildausschnitt oder die passende Belichtung und Tiefenschärfe zu wählen.
Über die Kamerasteuerung können Nutzer ähnlich wie bei Android Informationen zu Objekten und Orten erhalten. Zudem soll die Kamerasteuerung den Zugang zu Tools wie ChatGPT oder Google Gemini ermöglichen. Wie auch die anderen Funktionen der Apple Intelligence werden Nutzer aus der EU darauf zunächst nicht zugreifen können.
Die nötige Leistung liefert der neue Apple A18 Prozessor. Die sechskernige CPU basiert auf 3-Nanometer-Technologie der zweiten Generation und arbeitet mit einer 5‑Core Grafikeinheit und einer optimierten 16‑Core-NPU. Damit ausgestattet sollen sich die beiden iPhone-Modelle auch für Gaming geeignet sein. Dafür steht ein Spielemodus im BetriebssystemiOS 18 mit einheitlicheren Bildraten bereit.
Und natürlich unterstützt der neue Prozessor Apple KI, Apple Intelligence. Damit können zum Beispiel Telefonate aufgenommen, transkribiert und zusammengefasst werden. Außerdem soll die Sprachassistentin tiefer in die Systemfunktionen integriert sein. So soll Sprache besser verstanden und interpretiert werden. Auch das nahtlose Wechseln zwischen Text und Stimme soll jetzt möglich sein. Zudem erkennt Siri, was auf dem Display angezeigt wird und kann Inhalte der Anwender verstehen, um Aktionen zu veranlassen.
Gefertigt sind das iPhone 16 und das iPhone 16 Plus laut Apple zu über 30 Prozent aus recycelten Materialien, darunter 85 Prozent recyceltes Aluminium im Gehäuse und 80 Prozent oder mehr recycelten Stahl in mehreren Komponenten. Die Batterie ist aus 100 Prozent recyceltem Kobalt und – zum ersten Mal beim iPhone – aus über 95 Prozent recyceltem Lithium hergestellt. Die Verpackung soll komplett faserbasiert sein.
Die neuen iPhone-Modelle werden in Schwarz, Weiß, Pink, Blaugrün und Ultramarin ab Freitag, 20. September 2024 erhältlich sein. Verfügbar sind das iPhone 16 und 16 in den Speicheroptionen 128 GB, 256 GB und 512 GB. Das iPhone 16 gibt es ab 949 Euro (UVP) und das iPhone 16 Plus wird ab 1.099 Euro (UVP) teuer sein.
iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max vor
Die beiden Pro-Modelle, das iPhone 16 Pro und das Pro Max werden angetrieben vom neuen A18-Pro-Prozessor. Integriert ist bei ihnen auch wie bei den kleineren Apple-Phones das neue 48-MP-Kamerasystem (mit 5-fachem Tele) mit einem schnelleren Quad-Pixel-Sensor für 4K-Videoaufnahme mit 120 fps in Dolby Vision.
Leicht modifiziert hat Apple zudem das Design. Dabei sind die Display-Ränder schmaler und die Bildschirme größer geworden: 6,3 Zoll (2.622 x 1.206 Pixel) beim iPhone 16 Pro und 6,9 Zoll (Auflösung 2.868 x 1.320 Pixel) beim iPhone 16 Pro Max. Durch Verwenden von Ceramic Shield der neuesten Generation ist das Gehäuse robuster. Ferner soll das neue interne Design und das Energiemanagement von iOS 18 die Batterielaufzeiten optimiert worden sein.
Bessere Fotos und Videos soll das neue Kamerasystem ermöglichen. Zum Einsatz kommt dabei ein neuer Quad-Pixel Sensor und das Apple Camera Interface für 4K-Videoaufnahmen mit 120 fps. So können Nutzer zum Beispiel 4K-Videos mit 120 fps in Zeitlupe aufnehmen und die Wiedergabegeschwindigkeit nach der Aufnahme in der Fotos App anpassen. Zudem sind in beiden Pro Modellen vier neue Mikrofone in Studioqualität integriert.
Stand: 08.12.2025
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Wie auch beim iPhone 16 und iPhone 16 Plus gibt es bei den Pro-Phones die Kamerasteuerung, um schnell die Kamera zu öffnen, ein Foto zu machen oder eine Videoaufnahme zu starten. Der taktile Schalter ermöglicht es zudem, den Bildausschnitt zu wählen oder Zoom und Belichtung zu korrigieren. Ein Update der Kamerasteuerung soll ferner einen zweistufigen Auslöser bringen, um durch leichtes Drücken automatisch Fokus und Belichtung festzulegen. So sollen Fotografen den Bildausschnitt anpassen können, wobei das Motiv scharf bleibt. Außerdem liefert die Kamerasteuerung zusammen mit Apple Intelligence unterschiedliche Informationen zu Objekten und Orten.
Unterstützt wird der integrierte A18-Pro-Chip auch von einer 6‑Kern-GPU und der neuen 16-Core-NPU. Optimiert sind die Prozessoren laut Hersteller für die Apple-KI sowie für die von Apple entwickelten generativen Modelle, um Sprache und Bilder zu verstehen und zu erzeugen, Aktionen in verschiedenen Apps auszuführen und persönlichen Kontext zu nutzen, um alltägliche Aufgaben einfacher und schneller zu erledigen.
Auch bei den Pro-Modellen ist die tiefer in Systemfunktionen integrierte Sprachassistentin Siri mit an Bord ebenso wie die neue Actiontaste.
Das iPhone 16 Pro und iPhone 16 Pro Max bestehen zu über 25 Prozent aus recycelten Materialien, darunter 100 Prozent recyceltes Aluminium im inneren Rahmen und 80 Prozent recycelten Stahl in mehreren Komponenten. Die Akkus sind aus 100 Prozent recyceltem Kobalt und zu über 95 Prozent recyceltem Lithium hergestellt.
Doch geht es bei den Pro-Varianten weniger bunt zu. Erhältlich sind sie in Titan Schwarz, Titan Natur, Titan Weiß und Titan Wüstensand mit Speicherkapazitäten von 128 GB, 256 GB, 512 GB und 1 TB. Das iPhone 16 Pro gibt es ab 1.199 Euro (UVP) und das iPhone 16 Pro Max kostet ab 1.449 Euro (UVP).