Trotz Turbulenzen auf Kurs geblieben DexxIT bleibt optimistisch und setzt auf Diversifikation

Von Margrit Lingner 2 min Lesedauer

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Nach einem turbulenten Jahr 2022 mit leichtem Umsatzrückgang, blickt die DexxIT-Führung zuversichtlich auf das laufende Jahr. Diversifikation, gute Verfügbarkeit und höhere Marktdurchdringung sollen dem Distributor helfen, neuen Herausforderungen zu trotzen.

Trotz turbulenter Wirtschaftsbedingungen glauben die Verantwortlichen bei DexxIT, auch in diesem Jahr auf Kurs zu bleiben.(Bild:  cameris - stock.adobe.com)
Trotz turbulenter Wirtschaftsbedingungen glauben die Verantwortlichen bei DexxIT, auch in diesem Jahr auf Kurs zu bleiben.
(Bild: cameris - stock.adobe.com)

Der Konsumverzicht der Verbraucher im krisengebeutelten 2022 führte bei DexxIT nur zu einem leichten Umsatzrückgang, wie die Vertriebsleiterin Judith Öchsner einräumt. Aber nicht nur bei den Endverbrauchern war die Kaufzurückhaltung bemerkbar. Auch Geschäftskunden kauften weniger und bewusster ein, turnusmäßige Updates und Upgrades wurden vielfach verschoben. Laut Öchsner gab es zudem bei Druckern und Speichermedien Lieferengpässe, während Produkte wie Fernseher oder Monitore weniger nachgefragt wurden – spürbare Kaufimpulse blieben wegen der umstrittenen Winter-Fußball-WM in Katar aus.

Herausforderungen wird auch dieses Jahr bieten, ist Öchsner überzeugt. Die Vertriebschefin führt aber aus: „Trotz anhaltender Kaufzurückhaltung erwarten wir eine Erholung des Marktes. In nahezu allen Bereichen zeichnet sich eine bessere Verfügbarkeit ab.“ Zudem profitieren die Würzburger nicht nur vom Ausbau des eigenen Logistikzentrum. Vielmehr bringen der erweiterte Kundenstamm und das größer gewordene Sortiment Vorteile. So kann der Würzburger Distributor vorausschauend planen und schnell auf Marktentwicklungen reagieren. Öchsner bekräftigt: „So sind wir bestens darauf vorbereitet, unsere Handelspartner und deren Kunden bei der Digitalisierung optimal zu unterstützen.“

DexxIT erweitert Sortiment

Dennoch baut DexxIT sein Sortiment weiter kräftig aus. Dabei fällt auf, dass Netzwerkprodukte immer mehr in den Fokus rücken. So werden die Würzburger künftig neben Netzgeräten von Linksys auch Produkte von Zyxel und Ubiquiti vertreiben. Darüber hinaus wird es neue stark nachgefragte Produkte aus dem Gaming-Bereich sowie weiteres Smartphone-Zubehör geben. Als Exklusivdistributor für Mountain stehen Gaming-Keyboards oder -Mäuse bei den Würzburgern im Sortiment. Ebenfalls neu ins Portfolio kommen Powerstations und professionelle Ladelösungen von Ugreen. Und mit den Produkten von NRGkick kommen mobile Ladelösungen für Elektroautos dazu.

Spannend wird es in diesem Jahr aber dennoch. So sind von den derzeitigen Preissteigerungen nicht nur Privatleute betroffen, sondern auch mittelständische Unternehmen wie DexxIT. So gibt es etwa bei den Transportkosten Aufschläge von 30 bis 40 Prozent, die den Ertrag belasten. Berücksichtigt werden müssen zudem die starken Schwankungen des Dollarkurses. Und Kopfzerbrechen bereitet dem Distributor der Fachkräftemangel. Es sei gerade für Mittelständler immer schwieriger, Fachkräfte für komplexe Aufgaben zu finden. Zu kämpfen haben die Würzburger ferner mit neuen EU-Gesetzen und -Richtlinien, die den Arbeitsaufwand von Unternehmen deutlich erhöhen. Dazu gehören zum Beispiel die EU-Whistleblower-Richtlinie und das neue Energielabel für Monitore und TV-Geräte. Durch die verschärften Grenzwerte für den Stromverbrauch erreichen viele Modelle kaum noch die Klassen E oder F, so dass sie für Kunden uninteressant werden.

Mehr Attraktivität und Präsenz sollen der überarbeitete Shop und der für dieses Jahr geplante IFA-Auftritt bringen. Der optimierte Shop soll nicht nur ein neues Design bieten, sondern mehr Kundenkomfort und für DexxIT-Mitarbeiter soll es einfacher sein, Kundenwünsche zu erfüllen.

Und nicht zuletzt plant das Unternehmen, zum ersten Mal auf der IFA mit eigenem Stand im Reseller Park vertreten zu sein.

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