Nachhaltigkeit für Büroprozesse Deutsche Nachhaltigkeitsstrategien haben Lücken

Autor: Melanie Staudacher

Ein Drittel der deutschen Unternehmen hat keine Nachhaltigkeitsstrategie fürs Büro. Zwar investieren viele bereits in Nachhaltigkeit, vergessen aber oft die etablierten Prozesse. Wie Firmen das Green Office umsetzen können, zeigt Kyocera in einem Expertentalk.

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In deutschen Büro ist der Nachhaltigkeitsgedanke noch nicht so weit verbreitet, wie er sein könnte.
In deutschen Büro ist der Nachhaltigkeitsgedanke noch nicht so weit verbreitet, wie er sein könnte.
(Bild: Sidekick - stock.adobe.com)

Die Verbesserung der eigenen Klimabilanz ist für die meisten Unternehmen ein strategisches Thema. Unternehmen aller Branchen reduzieren ihren CO2-Ausstoß, Hersteller nutzen recyceltes Plastik, Geräte werden nicht entsorgt, sondern wieder aufbereitet.

Dennoch gibt es Lücken in den Nachhaltigkeitsstrategien deutscher Unternehmen. Dies fand das Marktforschungsinstitut Statista im Auftrag des japanischen Druckerherstellers Kyocera in einer Studie unter 802 Büroangestellten in Deutschland heraus. 33 Prozent gaben an, dass ihr Unternehmen keine Nachhaltigkeitsstrategie in Bezug auf die Büro- und Geschäftsprozesse hat. In kleinen Unternehmen mit 21 und 49 Mitarbeitern sind es sogar 44 Prozent.

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Digitalisierung im Büro für mehr Nachhaltigkeit

Da laut Kyocera rund 18 Millionen Menschen im Büro arbeiten, besteht dort großes Potenzial für Unternehmen, die eigene Klimabilanz zu verbessern. Dafür verfolgen 59 Prozent der Befragten das Ziel des papierlosen Büros. Weitere 39 Prozent sensibilisieren die Mitarbeiter für Nachhaltigkeit im Büro. Und bei 38 Prozent gibt es festgelegte Regeln beim Ausdrucken von Dokumenten wie beidseitiges Drucken.

Allerdings gibt es bei der Umsetzung der Strategien noch Optimierungsbedarf: Nur 36 Prozent der Befragten gaben an, dass sie mit der umweltfreundlichen Gestaltung der Büroarbeit beziehungsweise ihres Arbeitsplatzes und der Infrastruktur sehr zufrieden sind.

Gerade beim Drucken besteht großes Potenzial: 80 Prozent der Befragten, die aktiv in Entscheidungen zur Nachhaltigkeitsstrategie involviert sind, würden den Druckeranbieter wechseln, wenn davon die Coporate-Social-Responsibility-Ziele (CSR) profitieren.

Expertentalk zum Green Office

„Viele Unternehmen rufen noch nicht das volle Potenzial ihrer Geschäftsprozesse ab“, kommentiert Pascal Seifert, Marketing Direktor bei Kyocera Document Solutions, die Ergebnisse. „Durch eine umweltfreundliche Gestaltung der Druckprozesse und des Informationsmanagements, lässt sich nicht nur die Klimabilanz einer jeder Organisation verbessern, sondern auch die Effizienz der Büroarbeit steigern.“

Kyocera unterstützt Unternehmen bei ihrer Nachhaltigkeitsstrategie mithilfe eines Print-Green-Programms. Drucker, Multifunktionssysteme und Toner bietet der Hersteller in Deutschland klimafreundlich an.

Weitere Möglichkeiten, wie Unternehmen ein „grünes Büro“ gestalten können, zeigt Kyocera am 21. September im Rahmen eines Expertentalks per Livestream. Interessenten können sich kostenfrei online anmelden.

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Über den Autor

 Melanie Staudacher

Melanie Staudacher

Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH