Ex-Cobion-Chef Jörg Lamprecht mit neuem Start-up

Der Kasseler Hersteller Aibotix bringt die IT zum Fliegen

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Indirektes Vertriebsmodell

Im Vertrieb der Hexakopter, die pro Modell etwa 35.000 Euro kosten, setzen die Kasselaner konsequent auf Partner. „Ein hybrides Modell aus direktem und indirektem Vertrieb führt häufig zu Irritationen“, hat Lamprecht im IT-Geschäft gelernt.

Allerdings sind Aibotix-Partner eher Spezialisten. Mit klassischen Systemhäusern arbeitet das Unternehmen bislang noch nicht zusammen. „Das kann sich aber ändern“, sagt der Geschäftsführer. Wie er erläutert, werden die Daten, die die Kopter liefern, in der Regel mit IT-Systemen weiterverarbeitet – etwa mit Bildverarbeitungs- oder Vermessungs-Software.

Eine enge Kooperation unterhält Aibotix mit dem ebenfalls in Kassel ansässigen Software-Produzenten Micromata, der Systeme zur 3D-Modellierung entwickelt. Lamprecht lotet bereits verschiedene Ideen für ergänzende Geschäftskonzepte aus. Darüber zu reden, sei aber noch zu früh. Für das Jahr 2012 rechnet der Gründer mit zügigem Wachstum. Momentan beschäftigt Aibotix 23 Mitarbeiter. □

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