Interview mit Oki-Geschäftsführer Bernd Quenzer Der Erfolg von Oki liegt in den Segmenten

Redakteur: Erwin Goßner

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Oki Systems Deutschland sprach IT-BUSINESS mit Bernd Quenzer, Managing Director und Vice President Central Region, über Firmengeschichte und künftige Entwicklungen.

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ITB: Herr Quenzer, bitte verraten Sie im Vorfeld unseren Lesern doch etwas über sich…

Quenzer: Geboren bin ich im Sauerland, bin dann über das Studium in Essen letztendlich hier im Rhein-Main-Gebiet gelandet. Jetzt wohne ich in Grevenbroich in der Nähe von Düsseldorf. Ich bin seit 25 Jahren verheiratet und habe eine Tochter.

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ITB: Meines Wissens sind sie seit 22 Jahren auch mit Oki verheiratet.

Quenzer: Ich bin im April 1987 zu Oki gekommen und habe nach genau sechs Monaten die Leitung der Bilanzbuchhaltung übernommen. Das ging insofern relativ schnell, da ich auf der Hochschule das Bilanzrichtliniengesetz verinnerlicht habe und die 6. EG-Richtlinie in den Unternehmen schnell zur Umsetzung gelangen musste. Ein japanisches Management war nicht unbedingt so firm mit den Gegebenheiten in den einzelnen Ländern. Ich bin in dieser Position gewachsen und habe im November 2006, nach dem Wechsel von Rainer Sauer zu Oki nach England und der Absetzung von Klaus Elias, die Geschäftsführung kommissarisch übernommen. Geschäftsführer bin ich seit Februar 2007.

ITB: Was macht ein Unternehmen wie Oki aus, was sind die Stärken des japanischen Herstellers – und was die Schwächen?

Quenzer: Unsere Stärke ist auch unsere Schwäche. Wir sind stark, weil wir ähnlich agieren wie ein Familienunternehmen. Ich kann Ihnen einige Mitarbeiter aufzählen, die schon 25 und mehr Jahre dabei sind. Die waren schon bei Oki Electric in Neuss beschäftigt, aus der ja damals das Printer-Segment Oki Data hervorgegangen ist. Sich lange und gut zu kennen birgt aber auch die Gefahr, sich immer nur in Kreis zu bewegen. In den vergangenen Jahren haben wir dies aber erfolgreich durchbrechen können. Nachdem wir unter der Amtszeit von Klaus Elias acht Außendienstmitarbeiter verloren haben, musste ich ab Februar 2007 mehr als 40 Prozent Personalverlust im Bereich Reseller-Betreuung ausgleichen. Um eine gute Mischung zu bekommen, wollte ich möglichst frisches und junges Blut hineinbringen. Das hat gut funktioniert. Wir haben einen Mix aus Altgedienten und jungen Mitarbeitern, die frischen Wind ins Unternehmen bringen.

Auf der nächsten Seite lesen Sie mehr über die jüngsten Entwicklungen bei Oki.

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