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ITB: Was hat sich während der vergangenen Jahre bei Oki geändert, beziehungsweise musste geändert werden, um sich bestimmten Marktentwicklungen anzupassen?
Quenzer: Exakt das ist der Punkt. Ich war gezwungen, neue Mitarbeiter einzustellen. Das hat mir aber gleichzeitig die Möglichkeit eröffnet, neue Wege zu gehen und neue Märkte zu penetrieren. Das sind zum Beispiel der Graphic-Arts- oder der Output-Management-Bereich, für den wir ehemalige Mitarbeiter von Triumph-Adler, Canon und Ricoh gezielt angesprochen haben. Wir können jetzt ein breiteres Feld abdecken und das ist ein Teil unserer Success-Story.
ITB: Wie sieht sich Oki heute im Markt positioniert und wie könnten kurz- und mittelfristige Entwicklungen aussehen?
Quenzer: Wir sind nicht so vermessen, aus Position Drei oder Vier heraus die Nummer Eins werden zu wollen. Wir gehen in die Segmente, schauen uns an, wo wir positioniert sind, und versuchen den Gruppensieg zu erlangen. Step by Step, nicht mit Gewalt und ohne einen Dreisprung hinzulegen. Und das ist uns in den letzen Monaten und Jahren geglückt. Ein Sell-Out von 57 Prozent im Bereich A3 ist ein enormer Erfolg, der die Mitarbeiter weiter motiviert. Genauso wie das Print-Optimizer-Konzept, das von der Deutschen Telekom adaptiert worden ist. Rund 400 Außendienstmitarbeiter von T-Home verkaufen in unserem Namen dieses Konzept. Wir haben mittlerweile viele Analysen vorliegen, die wir noch abarbeiten müssen. Wir stehen beispielsweise kurz davor, ein großes Unternehmen in Neuss als Kunden zu gewinnen. Bei dem Projekt mit 500 Geräten liegt die Kosteneinsparung bei rund elf Prozent.
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