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Eden-Studie zur Digitalisierung

Dedizierte Teams treiben Digitalisierung im Unternehmen voran

| Autor: Sarah Nollau

Wichtig für die digitale Transformation des Unternehmens sind Teams, die abteilungsübergreifend zusammengestellt werden.
Wichtig für die digitale Transformation des Unternehmens sind Teams, die abteilungsübergreifend zusammengestellt werden. (Bild: Pixabay / CC0)

Digitalisierung über Nacht? Geht nicht! Das haben knapp die Hälfte der befragten Unternehmen der Eden-Studie bereits erkannt. Erfolgreich kann das Unternehmen nur digitalisiert werden, wenn interdisziplinäre und abteilungsübergreifende Teams gebildet werden.

Um die digitale Transformation in Unternehmen erfolgreich umzusetzen, sollten dedizierte Teams gebildet werden. Dies empfiehlt die Eden-Studie, die in Kooperation mit Techconsult durchgeführt wurde.

Ermittlung des Status Quo

Um die Digitalisierung richtig anpacken zu können, sollte zunächst der Status Quo im Unternehmen ermittelt werden. Dies schließt die Erfassung und Identifizierung von Prozessen und Daten ein. So kann festgestellt werden, wo die Digitalisierung möglich ist und was das im konkreten Fall bedeutet. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, sollten abteilungsübergreifende Teams gebildet werden. Sie sollten interdisziplinär aufgestellt sein, also Business-, Daten- und Software-Spezialisten beteiligen.

Eine mögliche Vorgehensweise könnte sein:

  • 1. Potenziell digitalisierbare Prozesse und damit zusammenhängende Daten identifizieren
  • 2. Konkretisierung des Digitalisierungs-Falls (Design)
  • 3. Auswirkung auf andere Bereiche ermitteln und gegebenenfalls Design anpassen
  • 4. Kosten-Nutzen-Analyse
  • 5. Verortung in der Digitialisierungsstrategie
  • 6. Vorstellung auf Entscheidungsebene

Neue Perspektiven in dedizierten Teams

Die Umsetzung in dedizierten Teams bietet den Vorteil, dass sich die Mitglieder allein auf die Aufgabe der Digitalisierung konzentrieren können – unabhängig vom Tagesgeschäft. Dadurch können sie neue Perspektiven einnehmen und unkonventionelle Lösungen entwickeln. Um ein frühzeitiges Scheitern zu verhindern, sollten die Fachabteilungen so früh wie möglich eingebunden werden. Sie können feststellen, ob das Ergebnis umsetzbar ist. Hilfreich ist deshalb, das Team aus verschiedenen Abteilungen zusammenzusetzen.

48,5 Prozent der Unternehmen haben bereits derartige Teams im Einsatz, die die Digitalisierung vorantreiben sollen. Somit ist das Glas allerdings zugleich halb voll und halb leer. Schließlich zeigt das Ergebnis, dass schon viele Unternehmen die Digitalisierung anpacken wollen, aber über die Hälfte der Unternehmen hat noch nicht reagiert. Fest steht allerdings, dass die digitale Transformation nicht nebenbei gelingen kann.

Erste Anhaltspunkte

In Kooperation mit Techconsult hat „The Group of Analysts“ (TGOA) die European Digital Entity Norm (Eden) ins Leben gerufen. Sie möchte Unternehmen bei der Status-Quo-Ermittlung unter die Arme greifen und Interpretationsansätze liefern. Die Eden-Studie legt den Fokus auf Software-Lösungen, die entlang der Information Supply Chain eingesetzt werden. Auf dieser Grundlage können sich Unternehmen, die sich bisher noch nicht mit der Digitalisierung beschäftigt haben. unter www.edenstudy.com erste Anhaltspunkte holen. Auch die Eden-Studie steht dort zum Download bereit.

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