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Prophylaxe aus der Cloud Data Loss Prevention von Palo Alto

Autor: Melanie Staudacher

Mit einer neuen Lösung können Kunden von Palo Alto ab sofort Data Loss Prevention betreiben. Sie verhindert Datensicherheitsvorfälle, indem sie Richtlinien automatisch anwendet. Die Lösung ist Cloud-basiert und benötigt keine weitere Infrastruktur.

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Mit DLP-Lösungen können Unternehmen sich vor unautorisiertem Datenabfluss schützen.
Mit DLP-Lösungen können Unternehmen sich vor unautorisiertem Datenabfluss schützen.
(Bild: sss78 - stock.adobe.com)

Unter Data Loss Prevention (DLP) verstehen sich Hard- und Software-Lösungen, die verhindern, dass ungewollt Daten aus Unternehmen abfließen. Vor allem sensible und vertrauliche Inhalte müssen geschützt werden. Dafür kommen immer häufiger Technologien zum Einsatz, die Datentransaktionen durch Netzwerke, Wechseldatenträger, E-Mail, Cloud-Applikationen oder mobile Endgeräte überwachen und kontrollieren. Nun will auch Security-Hersteller Palo Alto auf den DLP-Zug aufspringen und bietet einen entsprechenden Cloud-basierten Dienst an.

Automatisierte Prävention

„Datenschutzverletzungen sind weltweit ein riesiges und wachsendes Problem. Die bestehenden herkömmlichen und punktuellen Lösungen sind für viele Unternehmen, die sie benötigen, nicht zugänglich, angemessen oder effektiv“, erklärt Anand Oswal, Senior Vice President bei Palo Alto. Ohne zusätzliche Infrastruktur schützt die DLP-Lösung laut Angaben des amerikanischen Anbieters sensible Daten im Ruhezustand und während der Übertragung in jedem Netzwerk, in jeder Cloud und bei jedem Benutzerzugriff.

Darüber hinaus ermöglicht der Service es, Datenschutzrichtlinien und -konfigurationen einmal zu definieren und automatisch auf jeden Netzwerkstandort und jede Cloud anzuwenden. Dadurch können Sicherheitsteams DLP auch implementieren, wenn neue Benutzer oder Zweigstellen hinzukommen. Sensible Inhalte erkennt die Lösung ebenfalls automatisiert. Dies funktioniert über eine auf Maschinellem Lernen (ML) basierende Datenklassifizierung und Datenmuster.

Palo Alto nennt folgende Anwendungsfälle für die neue Funktion:

  • Erfassung von sensiblen Daten, Erkennen und Beheben von fehlerhaften Geschäftsprozessen, zum Beispiel das Teilen unverschlüsselter Daten mit einem nicht genehmigten externen Anbieter.
  • Warnung der Benutzer bei Verstößen, um beispielsweise auf Unternehmensrichtlinien aufmerksam zu machen.
  • Identifizierung von unvorsichtigen Anwendern, um sie dann gezielt zu schulen.
  • Automatisierung des Datenschutzes und der Reaktion auf Vorfälle.

Die Lösung lässt sich in bestehende Kontrollpunkte des Herstellers integrieren und ist ab sofort verfügbar.

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Über den Autor

 Melanie Staudacher

Melanie Staudacher

Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH