SaaS und SOA lassen grüßen Das sind die Mega-Trends für die »Macher der ERP-Branche«

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Der Markt für ERP-Software befindet sich aufgrund von Trends wie SOA (Service-orientierte Architekturen) und SaaS (Software as a Service) in einem schnellen Wandel. IT-BUSINESS hat vier VIPs aus der ERP-Branche nach den wichtigsten Trends gefragt, die ERP-Software in den nächsten Jahren bewegen werden.

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Robert Helgerth ist bei Microsoft Direktor für Mittelstand und Partner.
Robert Helgerth ist bei Microsoft Direktor für Mittelstand und Partner.
( Archiv: Vogel Business Media )

Microsoft setzt auf Software und Services: Die Bereitstellung der einzelnen Applikationen erfolgt nutzenoptimiert und bedarfsgerecht anhand wirtschaftlicher Kriterien – sei es webbasiert, on premise, hosted oder als hybride Form. So bietet das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit einer Step-by-Step-Implementation. Kurzum: Wie die Software zum Mitarbeiter gelangt, spielt keine zentrale Rolle, entscheidend ist der bedarfsgerechte Einsatz.

Robert Helgerth, Direktor Mittelstand und Partner findet: »Die klassische Unterteilung von Unternehmen in Segmente wie Mittelstand oder Großkonzern verschwimmt. Das spiegelt sich auch in der IT-Infrastruktur wider: Unternehmen benötigen pragmatische Software-Lösungen, also ein Höchstmaß an Durchgängigkeit zwischen den Anwendungen und eine größtmögliche Wahlfreiheit bei der Software-Bereitstellung um flexibel und rasch auf Veränderungen reagieren zu können.«

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Sage setzt auf SOA und SaaS

Sage legt mit der Office Line Evolution den Grundstein für eine neue Generation betriebswirtschaftlicher Software. Die ERP-Lösung basiert auf der ».Net«-Technologie von Microsoft und bietet mittelständischen Betrieben maximale Investitions- und Zukunftssicherheit, ist offen für SOA und ermöglicht Partnern zusätzliche Geschäftspotenziale. Zudem steigt Sage mit SageCRM.com in den Software-as-a-Service-Markt ein.

Peter Dewald, Geschäftsführer bei Sage sagt dazu: »Zwei Trends, die die nächsten Jahre bestimmen werden, sind Service-orientierte Architekturen (SOA) und Software-as-a-Service (SaaS) – und zwar auch im Mittelstand. Jedoch mit einem Unterschied: Der Mittelstand fragt heute im Rahmen von Software-Projekten nicht nach SOA oder SaaS, sondern verlangt nach Integration, Offenheit, Flexibilität und transparente Kosten. Was er damit meint, ist jedoch genau das, was sich hinter SOA und SaaS verbirgt.«

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