Aktueller Channel Fokus:

Stromversorgung & Klimatisierung

Channel Fokus: Machine Learning & KI

Das Ende menschlicher Arbeit?

| Autor: Sarah Böttcher

Ist die Sorge um den Verlust des Arbeitsplatzes berechtigt?
Ist die Sorge um den Verlust des Arbeitsplatzes berechtigt? (Bild: © R.-Andreas / Patrick P. Palej - adobe.stock.com_24560982 - [M] J Rath)

Künstliche Intelligenz wird weiter Einzug in unseren Arbeitsalltag halten. Wie tiefgreifend Machine Learning & KI unseren Alltag künftig beeinflussen werden, weiß Matthias Zacher, Senior Consulting Manager bei dem Marktforschungsunternehmen IDC.

Ist die vorherrschende Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes berechtigt? Bedeutet KI das Ende menschlicher Arbeit?

Matthias Zacher, Senior Consulting Manager bei IDC
Matthias Zacher, Senior Consulting Manager bei IDC (Bild: www.sarahkastner.de / IDC)

Zacher: Nein, das auf keinen Fall. Es werden sicher einige Arbeitsplätze wegfallen, die beispielsweise manuelle Tätigkeiten im Dienstleistungsbereich oder an der Werkbank, oder Prüftätigkeiten und Kontrollarbeiten im Büro, sowie die Texterstellung im Marketing und klassischen Medien betreffen. Das sind alles Punkte, wo Künstliche Intelligenzen beziehungsweise intelligente Algorithmen stückweise immer mehr spezifische Tätigkeiten übernehmen werden. Es wird sicher eine Verringerung bisheriger, aber auch gleichzeitig neue Tätigkeiten geben, die daraus erwachsen können. Und dieses Spannungsverhältnis gut auszutarieren, ist die große Aufgabe der Unternehmen, aber auch der Gesellschaft, die hier ein Stück weit unterstützen muss.

Vor allem im Bereich „Voice“ kommt KI & ML zur Anwendung. Setzen bereits viele Unternehmen auf beispielsweise Chatbots oder Sprachassistenten? Falls ja, wie entwickelt sich dieser Trend?

Zacher: In sehr vielen Unternehmen hat dieses Thema schon Fuß gefasst. Unterschieden werden muss hier allerdings zwischen Chats, die per Text-Eingabe erfolgen, und reinen Spracheingabesystemen. Chatbots sind schon sehr weit verbreitet. Diese sind auch relativ einfach umzusetzen, da es begrenzte Szenarien gibt, die ein Unternehmen abzubilden muss. Durch Chatbots können Kunden rasch an Informationen kommen, und Unternehmen profitieren, da sie kein Personal einsetzen müssen. Die Spracheingabe ist noch nicht ganz so häufig verbreitet. Zwar sind im Consumer-Bereich Text-basierte Systeme weitestgehend etabliert, auf Unternehmens-Websites sind sie noch nicht vorzufinden. Viele Hersteller arbeiten jedoch aktuell daran, den Austausch per Sprache zu ermöglichen.

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46285892 / Marktforschung)