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Cyberangriffe auf Smartphones sinken

| Autor: Ann-Marie Struck

Viren, Trojaner und andere Schadsoftware gibt es für Smartphones schon lange.
Viren, Trojaner und andere Schadsoftware gibt es für Smartphones schon lange. (Bild: Scanrail - stock.adobe.com)

Laut eines Forschungsberichts von Trend Micro ist die Bedrohungslage für Mobilgeräte von 2018 auf 2019 zurückgegangen. Dieser Wandel ist unter anderem auf die Verbesserung der Sicherheit der mobilen Betriebssysteme zurückzuführen. Gleichzeitig bleiben Mobiltelefone ein beliebtes Hackerziel.

Heutzutage ist das Mobiltelefon nicht nur der tägliche Begleiter, sondern auch ein Alleskönner, denn damit sind wir immer und überall online. Das lockt auch Cyberkriminelle an. Obwohl das Smartphone ein beliebtes Ziel von Hackern ist, verzeichnet Trend Micro in seinem „Mobile Threat Landscape“-Report von 2019 einen Rückgang von Angriffen auf Mobilgeräte.

Während im Jahr 2018 die Zahl der Bedrohungen im Vergleich zum Vorjahr zunahm, ist sie 2019 gesunken. Insbesondere ging die Anzahl der Android-Malware-Samples zurück. Trend Micro erklärt diese Entwicklung durch eine verbesserte Sicherheit der Betriebssysteme. Zudem ist auch weniger Cryptomining-Malware im Umlauf, was höchstwahrscheinlich auf die Abwertung des Tauschwerts und Zugangsbeschränkungen auf mobilen Plattformen zurückzuführen ist.

Professionalisierung steigt

Trotz dieser positiven Entwicklung sind Mobilgeräte noch immer ein beliebtes Ziel von Cyberattacken. Auch im vergangenen Jahr kam es der Studie zufolge zu wiederholten Angriffen über bereits bekannte Sicherheitslücken. Gleichzeitig zu dem Schutz der Geräte haben sich auch die Techniken der Cyberkriminellen verbessert und angepasst, weswegen es auch zu wiederholten Infektionen mit eigentlich bekannter Malware kam. Trend Micro geht allgemein davon aus, dass sich die Cyberkriminellen weiter professionalisieren und immer fokussierter vorgehen werden. Das betrifft auch Angriffe auf Mobilgeräte.

Ausblick

Neben der Analyse der mobilen Bedrohungslandschaft von 2019 stellt Trend Micro in seinem Bericht auch Trends für die Zukunft vor. Demzufolge werden Kriminelle voraussichtlich vermehrt auf Kampagnen, in denen mobile Cyberspionage zum Einsatz kommt, setzen. Parallel zu den Ausgaben der Werbetreibenden wächst auch der Markt für betrügerische Handy-Werbung. Zudem werden Cyberkriminelle in Zukunft fähig sein, Sicherheitsvorkehrungen in App-Plattformen zu umgehen. Ein beliebtes Ziel bilden besonders Nutzer von Android-Geräten mit Schwachstellen (vor allem APIs). Gleichzeitig soll der Missbrauch von diesen durch verbesserte Android-Funktionen eingeschränkt werden. Im Hinblick auf Daten und Informationen werden Fehlkonfigurationen und Datenlecks in der Cloud zu zusätzlichen „Einnahmequellen“ für Cyberkriminelle.

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