Vertriebsvereinbarung mit Westcon Crowdstrike setzt doch auf die Distribution

Autor Melanie Staudacher

Mit Westcon zeichnet Crowdstrike den ersten Distributor. Der VAD vertreibt ab sofort die Cybersecurity-Plattform Falcon des Herstellers auf dem europäischen Markt. Damit weicht Crowdstrike von dem One-Tier-Vertriebsmodell ab.

Firmen zum Thema

Daniel Hurel, Vizepräsident bei Westcon EMEA
Daniel Hurel, Vizepräsident bei Westcon EMEA
(Bild: Westcon)

Der VAD Westcon-Comstor und der Security-Hersteller Crowdstrike haben eine Distributionsvereinbarung geschlossen. Westcon vertreibt somit die Cybersecurity-Plattform Falcon auf dem europäischen Markt.

Bisher hatten nur Systemintegratoren, Managed Service Provider, IT-Beratungsfirmen und Cyber-Versicherungsanbieter die Lösungen von Crowdstrike vertrieben. Seit 2017 hatte der Hersteller in DACH ein reines One-Tier-Channel-Modell ohne Distribution gefahren. Mit Westcon kommt nun der erste Distributor hinzu.

Mit der Vereinbarung erweitert der Distributor die Produktpalette für den europäischen Markt. Zu den weiteren Anbietern im Security-Portfolio gehören unter anderem Check Point, Cisco, Juniper, Palo Alto, Vectra und Trend Micro.

Die Cloud-native Plattform von Crowdstrike umfasst unter anderem Endpoint Protection and Response (EDR), Managed Hunting, Cloud Security, Schwachstellenmanagement und Threat Intelligence. Laut eigenen Angaben erfasst und analysiert der Hersteller weltweit pro Woche vier Billionen endpunktbezogene Sicherheitsereignisse in Echtzeit. Die Analyse dieser Daten fließt in die weitere Entwicklung der Lösungen ein.

(ID:47115712)