Anbieter zum Thema
CRM goes mobile
Über Begrifflichkeiten lässt sich streiten, aber nicht darüber, dass hier ein Trend vorliegt. So spricht auch das CRM-2.0-Barometer der ec4u Expert Consulting AG eine klare Sprache: Über 70 Prozent der 200 Befragten forderten, dass neue CRM-Lösungen zusätzliche Internet-, Mobil- und Networking-Funktionen enthalten sollen. 82 Prozent der Marketiers wünschten sich eine bessere Anbindung an mobile Systeme wie Laptops oder Smartphones. Ebenfalls ganz oben auf der Wunschliste steht der direkte Zugang mittels RSS-Feeds, iGoogle oder Newsletter zu vertrieblich nützlichen Informationen über Kundenunternehmen, relevante Personen und Marktverhältnisse.
Aber sind das nicht völlig unterschiedliche Themen: CRM, Cloud Computing und die Einbindung mobiler Geräte? Wer gerne in Schubladen denkt, tut sich schwer mit den neuen CRM-Paradigmen. Beispielsweise zieht sich der Kontakte-Ordner im neuen Smartphone-Betriebssystem von Microsoft automatisch Xing-Informationen zum Abgleich in die einzelnen Profile. Für einige ist das CRM genug. So ganz fit in Sachen CRM 2.0 ist Windows Phone 7 aber noch nicht: Bislang ist es nicht möglich, firmeninterne Apps zu platzieren, beispielsweise für den Zugriff auf das ERP- oder CRM-System. An dieser Möglichkeit wird jedoch gearbeitet. 2011 soll nachgebessert werden.

Im App-Center bei Apple geht das bereits, und mobile CRM-Anwendungen machen die Runde. Ein Beispiel: Mit „Cobra Mobile CRM 2010“ können iPhone-User auf Informationen aus einer zentralen CRM-Datenbank zugreifen. Adressen, Kontakte und Zusatzinformationen werden smartphone-optimiert eingeblendet. Bei der Vorgängerversion war nur Lesezugriff erlaubt. Die aktuelle Version hat eine Write-Funktion. Außendienstler können so Adressänderungen aufnehmen, Besprochenes in der Kontakthistorie oder den nächsten Termin eintragen.
Push-Mail für alle
Mobil auf dem neuesten Stand ist man auch mit dem Push-Dienst von Tec Art. Dieser synchronisiert E-Mails, Kontakte, Termine und Aufgaben zwischen mobilen Endgeräten und dem hauseigenen CRM-System. Ein E-Mail-Client kann mehrere POP3- und IMAP-Konten automatisch abrufen und unterstützt über „Öffentliche Ordner“ die Arbeit im Team. Das CRM ist im erweiterten Begriff also auch ein Collaboration-Tool: Schubladendenken adé.
Auf der nächsten Seite lesen Sie Expertenstatements zu aktuellen Trends im CRM-Markt von Wice, Microsoft und Infor.
(ID:2048444)