#ITfightsCorona

Coronakrise verändert Mediennutzung

| Autor: Ann-Marie Struck

Der Alles-Könner Smartphone ist in Krisenzeiten besonders beliebt.
Der Alles-Könner Smartphone ist in Krisenzeiten besonders beliebt. (Bild: © sitthiphong - stock.adobe.com)

Mit dem Rückzug in die eignen vier Wände verschiebt sich zurzeit auch die Mediennutzung. Neben Unterhaltungsmedien sind vor allem Smartphones und Business-Apps gefragt. Das zeigt eine Analyse von App Annie.

Durch die strengen Schutzmaßnahmen in vielen Ländern, um den Ausbruch des Coronavirus einzudämmen, verändert sich das alltägliche Leben. Die eingeschränkten sozialen Kontakte beeinflussen auch das Mediennutzungsverhalten, wodurch beispielsweise mehr ferngesehen wird. Nachrichtensendungen wie die Tagesschau, aber auch Streaming-Dienste wie Netflix und neuerdings Disney+ melden höherer Zuschauerzahlen. Gleichzeitig steigt die Nutzung des Smartphones. Das bestätigen die Ergebnisse einer Studie von App Annie.

Vor allem in stark betroffenen Ländern wie China verbringen Menschen mehr Zeit mit dem Mobiltelefon. Laut der Analyse von App Annie liegt der Durchschnitt derzeit bei bis zu fünf Stunden am Tag. Das ist ein Anstieg von 30 Prozent gegenüber 2019.

Deutlich mehr Zeit verbringen die Chinesen auch mit Büro-Apps. Seitdem die Städte abgeriegelt wurden, wurden diese doppelt so oft genutzt wie davor. Grund dafür ist, dass viele im Homeoffice arbeiten und dafür entsprechend Apps auf ihr Smartphone laden. Zu den gefragtesten Apps zählen Huawei Cloud Welink, Dingtalk und Zoom Cloud Meetings.

Eine ähnliche Entwicklung lässt sich auch schon in Italien verzeichnen. Seit dem 23. Februar 2020 wurden der Analyse von App Annie zufolge dort 761.000 Office-Apps heruntergeladen. Zudem stiegt auch die Smartphone-Nutzung um 11 Prozent, auf fast 3 Stunden am Tag an.

Gaming- und Unterhaltung

Doch nicht nur Business-Apps werden durch die Coronakrise vermehrt genutzt. In China, Italien Japan und auch Deutschland lässt sich außerdem eine stärkere Nutzung von FinTech-Apps beobachten. Die Experten von App Annie erklären dies mit der wirtschaftlichen Instabilität des Aktienmarktes und dem Interesse der Menschen an den Märkten.

Ebenfalls verzeichnen Unterhaltungs- und Gaming-Apps einen Zuwachs. In China gab es beispielsweise 80 Prozent mehr Spiele-Downloads als 2019. Das Interesse an Dating-Apps hat hingegen weltweit nachgelassen.

Die Arbeit im Homeoffice nimmt zu

#ITfightsCorona

Die Arbeit im Homeoffice nimmt zu

20.03.20 - Als Vorsorge gegen eine Ausbreitung des Coronavirus haben viele Arbeitgeber Schutzmaßnahmen getroffen. Neben Hygienevorschriften und Zusatzinformationen setzen viele auf das Homeoffice. Laut einer Umfrage des Bitkom arbeitet mittlerweile fast die Hälfte aller befragten Arbeitnehmer von Zuhause. lesen

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46458064 / Studien)