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Neue Deutschlandzentrale Computacenter baut den Standort Kerpen aus

Autor: Michael Hase

Das Systemhaus Computacenter erweitert seine Präsenz in Kerpen bei Köln. Neben einer neuen Deutschlandzentrale hat das britische Unternehmen dort ein Logistik- und Integrationscenter mit fast 30.000 Quadratmetern Fläche eröffnet.

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Mike Norris (vorne links), CEO von Computacenter, eröffnete gemeinsam mit Deutschlandchef Reiner Louis das neue Gebäude in Kerpen.
Mike Norris (vorne links), CEO von Computacenter, eröffnete gemeinsam mit Deutschlandchef Reiner Louis das neue Gebäude in Kerpen.
(Bild: Computacenter)

Seit 2003 ist der Name Computacenter eng mit der Stadt Kerpen verbunden. Das britische Systemhaus hat dort gestern seine neue Deutschlandzentrale eröffnet. In dem Neubau stehen 600 Mitarbeitern rund 8.200 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung. Außerdem hat der IT-Spezialist an dem rheinischen Standort ein so genanntes Integration Center mit einer Fläche von fast 30.000 Quadratmetern eingeweiht. Neben ausgedehnter Lagerkapazität bietet das Gebäude auch die technischen Möglichkeiten, unterschiedliche IT-Produkte wie Server, Storage-Systeme, Netzwerkkomponenten oder Arbeitsplatzgeräte zu konfigurieren.

Mit den Investitionen in seine Zentrale im Großraum Köln möchte der Dienstleister die Voraussetzungen für weiteres Wachstum schaffen. Von Kerpen aus „können wir maßgeschneiderte IT-Services für ganz Europa anbieten“, erläutert Reiner Louis, Sprecher der Geschäftsführung bei Computacenter Deutschland. Das Integration Center ermögliche dem Systemhaus, die rasch steigende Nachfrage nach Produktversorgungs- und Konfigurationsdienstleistungen zu bewältigen. „Wir haben jetzt die nötige Flexibilität für individuelle Kundenlösungen und Services, bis hin zu Wartung, Reparatur und Recycling.“

Computacenter Deutschland ging aus dem Kerpener Systemhaus Compunet hervor, das die Briten Anfang 2003 übernahmen. Das 1984 gegründete Unternehmen gehörte zwischenzeitlich zum US-Konzern General Electric (GE).

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