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Hilfe für Systemhäuser und deren Kunden
Neben den 15 Mitarbeitern hat Complimant noch ein ausgefeiltes Netzwerk von Freelancern und externen Beratern. Dazu gehören neben Anwälten auch IT-Spezialisten mit unterschiedlichen Qualifikationen oder Branchen-Know-how.
„Wir beraten nicht nur Firmen und deren IT-Abteilungen sondern unterstützen auch Systemhäuser“, erklärt Nadjafi. „Auch bei den IT-Dienstleistern stellt sich die Frage: Was muss im eigenen Unternehmen gemacht werden, um compliance-gerecht zu sein? Einige Systemhäuser holen auch uns mit an Bord, um ihre Kunden neutral zum Thema Compliance beraten zu lassen oder bei diesen ein ISO-Auditing durchführen zu lassen.“
Die Vorstände haben auch ein konkretes Beispiel für die Zusammenarbeit: Complimant hat ein Unternehmen ISO-zertifiziert, welches Software entwickelt. Dabei wurden auch die Verträge mit den externen Entwicklern unter die Lupe genommen. „Der Source Code ist der Schatz dieses Unternehmens, da ist es wichtig, zu wissen, wie dieser gesichert ist“, betont Obermayer. „Außerdem führen wir derzeit auch bei großen Systemhäusern, welche neue Geschäftsfelder erschließen wollen, eine Management-Beratung durch“, fügt Nadjafi hinzu. „Denn es ist gut, einen neutralen Marktbeobachter, der noch nicht in den unternehmenseigenen Schienen eingefahren ist, an seiner Seite zu haben.“
Das meint Complimant zu Cloud Computing
Daten auszulagern gilt bei manchen Unternehmen noch als No-go. Doch bei Complimant ist man sich sicher, dass mittelständische Unternehmen (50-300 Mitarbeiter) ihre Daten im eigenen Server-Raum kaum compliance-gerecht halten können. „Wir sehen die Auslagerung in sichere Rechenzentren wohlwollend“, so Nadjafi. Dabei machen sich die Berater auch die Mühe und schauen sich die externen Datacenter genauer an, ob diese den rechtlichen Anforderungen entsprechen. „Wir fahren demnächst sogar nach Italien, um ein Rechenzentrum unter die Lupe zu nehmen“, sagt Obermayer.
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