Fünf kritische Erfolgsfaktoren Cloud-Migration in die Digitale Souveränität

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Digitale Souveränität in und mit der Cloud – dafür sind Unternehmen gefordert, die entscheidenden Weichen zu stellen. Yorizon hat aus der Projekterfahrung fünf Faktoren identifiziert, um eine unabhängige und zukunftsfähige Cloud-Strategie sicherzustellen.

Digitale Souveränität beginnt bei der Infrastruktur: Yorizon identifiziert fünf kritische Erfolgsfaktoren für Cloud-Strategien, die auf lokale, sichere und nachhaltige IT-Architekturen setzen.(Bild: ©  peach_adobe - stock.adobe.com)
Digitale Souveränität beginnt bei der Infrastruktur: Yorizon identifiziert fünf kritische Erfolgsfaktoren für Cloud-Strategien, die auf lokale, sichere und nachhaltige IT-Architekturen setzen.
(Bild: © peach_adobe - stock.adobe.com)

„Für Digitale Souveränität in und mit der Cloud in Deutschland schaffen Politik und IT-Infrastruktur-Anbieter derzeit die rechtlichen und technischen Voraussetzungen“, sagt Gernot Hofstetter, Co-CEO von Yorizon. „Diese Entwicklung birgt eine enorme Innovationskraft für Unternehmen, die auf lokale, sichere und nachhaltige Cloud-Infrastrukturen setzen – nachhaltig sowohl im Sinne der Unabhängigkeit von einzelnen globalen Anbietern als auch aus ökologischer Sicht.“

Allerdings werde aus der Projektpraxis von Yorizon zur Entwicklung von Edge-Cloud-Services auf Open-Source-Basis deutlich: Für Cloud-Strategien mit dem Ziel der Digitalen Souveränität seien fünf Weichenstellungen bei Entscheidungen zu IT-Infrastrukturen wesentlich.

1. Flexible Cloud-Auswahl – effizient mit übergreifenden Cloud Management-Tools:
Eine modulare IT-Architektur verspricht Flexibilität und die Chance, unterschiedliche Prozesse und Daten in die jeweils technisch und wirtschaftlich günstigsten Cloud-Services zu verlagern. Sie ermöglicht es auch, systematisch die Migration in lokale Cloud-Rechenzentren voranzutreiben für langfristige Datenhoheit und Digitale Souveränität. Hier gelte es, einen kritischen Blick auf die Management-Tools der Cloud-Anbieter zu werfen. Sie sollten ein möglichst zentralisiertes Cloud-Management über bestehende und zukünftige Hybrid-, Multi- und Poly-Cloud-Modelle ermöglichen. Ansonsten droht eine Kosten- und Ressourcenfalle in der IT-Administration aufgrund einer selbst geschaffenen Komplexität im Cloud-Management.

2. Software-Stack mit Open Source – unabhängig mit Standards:

Die meisten Cloud-Services basieren im Kern auf Open Source. Dies allein schütze allerdings nicht vor einem Lock-In in den Cloud-Infrastrukturen eines Anbieters. Der entscheidende Punkt sei, dass die Open-Source-Cloud-Software konsequent europäische Standards berücksichtige und deren weitere Entwicklung auch mitziehe. Nur dann sei Interoperabilität in den Anwendungen sowie jederzeit ein problemloser Wechsel von Cloud-Instanzen oder des Cloud-Anbieters insgesamt gewährleistet. Zum anderen reduziere sich dadurch die Abhängigkeit von einzelnen IT-Dienstleistern.

3. Datenhoheit – sicher mit lokalen Cloud-Services:
Die Frage nach der Datenhoheit hat an Brisanz gewonnen. Wer auf Daten zugreifen kann, wie sie genutzt, gespeichert und gesichert werden und welche Technologie dafür zum Einsatz kommt, erfordert umfassende Transparenz zur Sicherheit und Integrität der Cloud-Services. Dies betrifft auch Daten, die über Software-as-a-Service-Anbieter (SaaS) verarbeitet und in deren Cloud-Infrastrukturen gespeichert werden. Daher sollten insbesondere unternehmenskritische Daten priorisiert zu lokalen Cloud-Anbietern bzw. SaaS-Diensten migriert werden, die konsequent nationale bzw. europäische Compliance-Richtlinien umsetzen und entsprechend zertifiziert seien.

4. Intelligente Automatisierung – verzögerungsfrei mit Edge-Cloud in Sichtweite:
Echtzeit-Automatisierung mit geringer Latenz gewährleisteten Edge-Cloud-Rechenzentren „in Sichtweite“. Zudem sicherten sie durch die direkte Datenverarbeitung und -anbindung vor Ort den Betrieb auch bei eingeschränkter oder unterbrochener Internetverbindung. Von Vorteil sei das Edge-Cloud-Konzept zudem für das Training und die Anwendung industrieller KI-Anwendungen. Da sie zumeist sensible Daten verarbeiten, erforderten sie hochsichere und zugleich dynamisch skalierbare IT-Ressourcen. Hier gelte es, vorausschauend eine IT-Architektur zu schaffen, die in der Kombination aus On-Premises und Edge-Cloud eine flexible lokale IT-Umgebung gewährleiste, die künftig steigende Leistungsanforderungen bedarfsgerecht und wirtschaftlich tragfähig abbilden könne.

5. Green-IT – nachhaltig von der Architektur bis zum Cloud-Betrieb:
Werden Rechenzentren in allen Facetten nach dem Life-Cycle-Prinzip gebaut, betrieben, und letztlich wieder rückgebaut, könnten klimaschädliche Auswirkungen deutlich reduziert werden. Entscheidungen zu Cloud-Infrastrukturen hätten daher auch erhebliche ökologische Konsequenzen. Innovative Rechenzentrumskonzepte stellten bereits heute unter Beweis, dass Wirtschaftlichkeit und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen könnten. Die CO2-Bilanz sollte daher im Kriterienkatalog von Cloud-Investitionen priorisiert einbezogen werden.

„Open Source und lokale Cloud-Infrastrukturen sind der Schlüssel für digitale Wertschöpfung ohne Abhängigkeiten“, ist Hofstetter überzeugt. „Der Aufbau deutscher und europäischer Cloud-Rechenzentren sowie die Zusammenarbeit in der Open Source Community schaffen für Unternehmen verlässliche Perspektiven, um nachhaltig und unabhängig ihre innovative Wettbewerbsfähigkeit weiter voranzutreiben.“

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