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ISE 2020

Clevertouch mit stärkeren Touchdisplays für Schule und Meetingraum

| Autor: Klaus Länger

Die interaktiven Displays der Impact-Plus-Serie für den Einsatz in Schulen und die für den Meetingraum bestimmte UX-Pro-Serie sind nun mit stärkeren ARM-SoCs, Android 8, NFC und OPS-Slot ausgerüstet.
Die interaktiven Displays der Impact-Plus-Serie für den Einsatz in Schulen und die für den Meetingraum bestimmte UX-Pro-Serie sind nun mit stärkeren ARM-SoCs, Android 8, NFC und OPS-Slot ausgerüstet. (Bild: Clevertouch)

Auf der ISE in Amsterdam zeigte Clevertouch drei neue Display-Serien für den Corporate- und Education-Einsatz mit stärkerer Hardware und zusätzlichen Funktionen. Der britische Hersteller baut zudem sein Deutschland-Geschäft aus und nimmt zusätzliche Fokuspartner an Bord.

Clevertouch ist eine Marke des britischen Herstellers Sahara, auf der Insel einer der führenden Anbieter von Touchdisplays. Mit der steigenden Nachfrage in Deutschland sowohl im Bildungssektor als auch in Firmen baut der Hersteller sein Geschäft in Deutschland weiter aus. Laut Wilfried Tollet, DACH-Manager von Clevertouch, konnte die Firma im vergangenen Jahr ein Wachstum von 47 Prozent verzeichnen. Daher baut das Unternehmen die Zahl der Fokuspartner von 40 auf 60 aus und erweiterte zudem das Vertriebs- und Marketing-Team in Deutschland. Auf der Digital-Signage-Messe ISE zeigte Clevertouch drei neue Modellreihen: Impact Plus und Impact für den Einsatz in Schule und anderen Bildungseinrichtungen sowie UX Pro für Meetingräume.

Die günstigere Impact-Serie mit 4K-Auflösung stellt die Android-Oberfläche mit Full-HD-Auflösung dar. Der hier montierte NFC-Sensor ist optional. Er dient gleichzeitig als Stiftablage.
Die günstigere Impact-Serie mit 4K-Auflösung stellt die Android-Oberfläche mit Full-HD-Auflösung dar. Der hier montierte NFC-Sensor ist optional. Er dient gleichzeitig als Stiftablage. (Bild: Clevertouch)

UX Pro für Meetings und Kommunikation

Die UX-Pro-Modellreihe besteht aus 4K-Displays mit Diagonalen zwischen 55 und 86 Zoll. Die Geräte unterstützen 20-Punkt-Touch und sollen mit der Super Glide Touch-Technologie ein besonders flüssiges Schreiben auf dem Panel erlauben. Sie sind nun mit Android 8, einem leistungsfähigeren Android-SoC sowie vier GB RAM ausgestattet. Für Betriebssystem, Apps und Daten sind 32 GB Flash eingebaut. Mit der stärkeren Hardware läuft nun auch die Clevertouch-eigene Android-Oberfläche LUX mit 4K-Auflösung bei 60 Hz. Neu sind ebenfalls das integrierte NFC-Modul für eine schnellere Anmeldung, zwei USB-C-Anschlüsse mit Power Delivery sowie zwei 15-Watt-Lautsprecher und ein zusätzlicher 15-Watt-Subwoofer. Ein OPS-Slot kann einen Einschubrechner mit Intel-Core-Prozessor und Windows 10 Pro aufnehmen. Neben einer Whiteboard-Software mit Schnittstellen zu Onedrive, Google Drive und Dropbox ist die browserbasierten Audio- und Videoconferencing-Lösung Stage vorinstalliert. Die Kunden bekommen dabei eine kostenfreie Lifetime-Lizenz von Stage.

Ein Mikrofonarray ist bereits im UX Pro eingebaut, eine Kamera lässt sich mit dem speziell für diesen Zweck vorgesehenen USB-Anschluss leicht nachrüsten. Laut Tollet geht der Hersteller diesen Weg, um den Kunden eine größtmögliche Flexibilität bei der Wahl der Kamera zu erlauben. Die Inhalte von Rechnern und Mobilgeräten können mit Clevershare auf das Clevertouch-Display übertragen werden. Dabei wird auch Touch-Back unterstützt. Die UX-Pro-Displays warten zudem mit einer Remote-Management-Lösung auf und lassen sich leicht in das Raumbuchungssystem von Clevertouch integrieren. Näherungssensoren im Display sorgen dafür, dass es nicht unnötig aktiv ist, wenn sich niemand im Meetingraum befindet.

Impact Plus und Impact für den Klassenraum

Die Displays für den Bildungssektor wie das Impact Plus haben über den Cleverstore Zugriff auf passende Android-Apps.
Die Displays für den Bildungssektor wie das Impact Plus haben über den Cleverstore Zugriff auf passende Android-Apps. (Bild: Vogel IT-Medien)

Beim Impact Plus entspricht die verwendete Hardware der des UX Pro. Günstiger und einfacher ausgestattet ist das ebenfalls mit 4K-Touchdisplay augestattete Impact. Ihm fehlen die Möglichkeit der Android-Darstellung mit 4K-Userinterface, der Subwoofer und die USB-C-Slots. Der ARM-SoC kann hier nur auf zwei GB RAM zugreifen, und der Flash-Speicher ist auf 16 GB limitiert. NFC-Sensor und Stift sind beim Impact optionale Extras. Vom UX Pro unterscheiden sich Impact und Impact Plus durch die Software. Statt Stage sind hier Clever Message als Messaging-Software sowie der Clevertouch-Store mit dem Zugang zu Android-Lern-Apps vorinstalliert. Snowflake von Nuiteq gehört ebenfalls zum Lieferumfang, erfordert aber einen im OPS-Slot installierten oder extern angeschlossenen Windows-Rechner.

Im Preis enthalten sind fünf Jahre Vor-Ort-Garantie. Alle drei Modellreihen sind seit Anfang 2020 verfügbar.

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