Acer startet Device-as-a-Service-Angebot für KMU Chromebooks als Service

Autor: Klaus Länger

Acer startet ein DaaS-Angebot, das sich vor allem an kleinere Betriebe und Startups richtet. Das Komplettpaket umfasst Chromebooks, auf Wunsch Windows-Notebooks, den nötigen Service sowie Support. Vertrieben wird das Modell über Synergy- und Google-Partner.

Firmen zum Thema

Acer will mit dem Chromebook als Service kleine Betriebe und Startups erreichen, bei denen keine eigene IT-Abteilung existiert und die damit Clients mit minimalem Administrationsaufwand suchen.
Acer will mit dem Chromebook als Service kleine Betriebe und Startups erreichen, bei denen keine eigene IT-Abteilung existiert und die damit Clients mit minimalem Administrationsaufwand suchen.
(Bild: Acer)

Viele Device-as-a-Service-Angebote (DaaS) richten sich eher an größere Unternehmen, die damit ihre eigene IT-Abteilung entlasten wollen. Acer hat eher kleinere und mittlere Unternehmen sowie Startups im Auge, die keine eigene IT-Abteilung unterhalten. „Speziell für diese Firmen haben wir unser neues Device-as-a-Service-Angebot gestaltet“, erklärt Robert Perenz, Geschäftsführer von Acer Deutschland. „Die Angebote, die bereits am Markt verfügbar sind, zielen auf Großkunden. Bei Acer fühlen wir uns besonders dem Mittelstand verbunden und möchten sicherstellen, dass auch kleinere Unternehmen die Vorteile der Digitalisierung nutzen können.“ Daher beginnt das Programm bereits bei zwei Geräten oder einem Warenwert von 1.000 Euro. Es umfasst Mobilrechner mit einem Schwerpunkt auf Chromebooks, Peripheriegeräte und Zubehör, passende Software und Services sowie Support. Auf Anfrage können auch Windows-Notebooks im Rahmen des DaaS-Angebots geordert werden. Konfiguration und Buchung erfolgen über ein Self-Service-Portal. Dabei sind drei verschiedene Service-Optionen auswählbar, die von einem Hol- und Bringdienst bis hin zum Vor-Ort-Service reichen.

Chromebooks im Zentrum

Acer gehört zu den ersten Herstellern, die Chromebooks im Programm hatten und ist heute laut eigener Aussage Marktführer bei den Notebooks mit dem Betriebssystem ChromeOS von Google. Weltweit verzeichneten Chromebooks in diesem Jahr das höchste Wachstum unter allen Mobilrechnern, laut Canalys 122 Prozent. Die gingen allerdings zu einem erheblichen Teil auf das Konto des US-amerikanischen Schulsystems. In Deutschland ist die Zahl der verkauften Chromebooks mit einigen 10.000 Stück noch relativ gering, ist allerdings in den letzten beiden Jahren rasant gewachsen. Google investiert auch hierzulande in Marketingkampagnen und sogar in Fernsehwerbung. Neben kleinen Unternehmen, die Rechner mit minimalem Administrationsaufwand suchen, sieht Acer vor allem Startups als Zielpublikum, die zu einem guten Teil nur mit web- und Cloud-basierter Software arbeiten. Acer bietet daher auch Chromebooks im gehobenen Segment an, wie etwa das Convertible Enterprise Spin 713 mit Core-Prozessoren der 10. Generation bis hin vom i7. Für diese Unternehmen bedeutet Device as a Service auch eine Entlastung beim IT-Budget, da keine großen Investitionen, sondern nur moderate monatliche Kosten anfallen, wie der Hersteller erläutert.

Das Acer Chromebook Spin 713 auf Intel-Ice-Lake-Basis ist mit einem 13,5-Zoll-Display im 3:2-Format ausgerüstet.
Das Acer Chromebook Spin 713 auf Intel-Ice-Lake-Basis ist mit einem 13,5-Zoll-Display im 3:2-Format ausgerüstet.
(Bild: Acer)

Vertrieb über Synergy-Partner

Acer bietet die Device-as-a-Service-Verträge auch über die Synergy-Partner an. „Als Channel Company ist es uns besonders wichtig, das Angebot auch für unsere Partner zu öffnen. Denn viele Synergy Gold und Silver Partner betreuen die IT ihrer Kunden ganzheitlich“, erklärt dazu Carsten Dreißig, bei Acer verantwortlich für den SMB Channel. Zudem will der Hersteller Google-Partner gewinnen, die sich bisher auf Software- und Cloud-Angebote konzentriert haben. Die Partner bekommen beim Abschluss eine Provision über die gesamte Laufzeit des Vertrags ausbezahlt. „Hier gehen wir für unsere Partner in Vorleistung. Denn gerade in der jetzigen Situation ist Liquidität im Channel besonders wichtig“, ergänzt Dreißig.

(ID:47048442)

Über den Autor

 Klaus Länger

Klaus Länger

Redakteur