Notebooks, Monitore und ein Projektor für Gamer CES 2026: Gaming-Hardware von Acer

Von Klaus Länger 4 min Lesedauer

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Auf der Messe in Las Vegas hat Acer neue Produkte für Gaming-Enthusiasten vorgestellt. Neben Notebooks mit den neuen Prozessoren von AMD und Intel sowie Nvidia-RTX-Grafik zeigte der Hersteller auch einen 1.000-Hz-Monitor für E-Sports-Profis.

Das auf der CES 2026 präsentierte Gaming-Notebook Predator Helios Neo 16S AI (PHN16S-I51) stattet Acer mit einem Core Ultra 9 386H aus Intels neuer Panther-Lake-CPU-Familie aus.(Bild:  Acer)
Das auf der CES 2026 präsentierte Gaming-Notebook Predator Helios Neo 16S AI (PHN16S-I51) stattet Acer mit einem Core Ultra 9 386H aus Intels neuer Panther-Lake-CPU-Familie aus.
(Bild: Acer)

Gaming spielt bei den Neuvorstellungen auf der CES traditionell eine der Hauptrollen. Auch Acer hatte einige neue Predator- und Nitro-Geräte im Gepäck. Die 2026er-Version des schlanken, 2,3 kg schweren Predator Helios Neo 16S AI bekommt ein Update in Form des neuen Panther-Lake-Pozessors von Intel. Er löst die bisherigen Arrow-Lake-HX-Prozessoren ab. Die Top-CPU ist dabei der Intel Core Ultra 9 386H mit vier P-, acht E- und vier LPE-Cores sowie der kleinen Xe3-GPU mit vier Cores. Die reicht auch vollkommen aus, da in dem Gaming-Notebook zusätzlich eine Nvidia-Grafik bis hin zur Geforce RTX 5070 steckt. Damit verfügt das Notebook zwar über weniger Kerne als bisher, diese sollen aber schneller sein und die CPU kommt mit deutlich weniger Strom aus.

Mit dem neuen Prozessor ist das Notebook auch Copilot+-tauglich, da die NPU 50 TOPS statt der 13 TOPS bei Arrow Lake leistet. Zudem kann das neue Modell mit bis zu 64 GB gestecktem DDR5-SDRAM ausgerüstet werden. Beim Vorgängermodell waren es nur maximal 32 GB. Die M.2-PCIe-SSD fasst bis zu zwei TB.

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Beim 16 Zoll großen Display nutzt Acer ein OLED-Panel mit 2.560 x 1.600 Bildpunkten und einer Bildwiederholrate von bis zu 165 Hz. Die Reaktionszeit gibt der Hersteller mit 1 ms an. Im Keyboard integriert ist darüber hinaus eine 4-Zonen-RGB-Beleuchtung. Das ist auch bei den Nitro-Notebooks der Fall, die Acer ebenfalls auf der CES vorgestellt hat.

Nitro mit AMD- oder Intel-Prozessor

Beim günstigeren 16-Zoll-Notebook Nitro V 16 AI lässt Acer den Kunden die Wahl zwischen neuen AMD- und Intel-Prozessoren. Im AMD-Modell (ANV16-A71) sitzt eine Gorgon-Point-CPU bis hinauf zum Ryzen AI 9 465 mit insgesamt 10 Cores und ebenfalls einer 50-TOPS-NPU auf dem Mainboard. In der Intel-Variante (ANV16-I51) kommt maximal der Core Ultra 7 355 mit vier P-Cores und vier LPE-Cores zum Einsatz. Der gesteckte Arbeitsspeicher ist bei beiden Prozessoren bis zu 32 GB groß, die SSD bis zu zwei TB. Bei der Grafik ist ebenfalls Nvidias Geforce RTX 5070 die Maximalausstattung. Das Umschalten zwischen CPU-Grafik und Nvidia-GPU übernimmt ebenso wie beim Helios ein MUX-Switch.

Nur auf Basis der Intel-Plattform gibt es das mit 17,9 mm um zwei Millimeter dünnere Acer Nitro V 16S AI (ANV16S-I51). Die Ausstattung entspricht dem Nitro V 16 AI mit Intel-CPU.

Bei allen neuen Notebooks ist der KI-Hub Acer Intelligence Space vorinstalliert. Neben einem intelligenten Assistenten umfasst er Tools für KI-Bildgenerierung und Gaming. Dabei soll ProCam das Festhalten von Games im Video erleichtern und der Game Assistant mit KI-Hilfe die Treffsicherheit erhöhen.

Alle Notebooks sollen im zweiten Quartal 2026 verfügbar sein. Preise hat der Hersteller noch nicht genannt.

Gaming-Monitore mit 27 und 34 Zoll

Neben den Notebooks zeigte Acer auf der Messe auch drei neue Gaming-Monitore, darunter zwei 27-Zöller und einen 34-Zöller. Letzterer ist der Predator X34 F3 mit einem gekrümmten QD-OLED-Panel, das eine Auflösung von 3.440 x 1.440 Pixel liefert. Der Monitor schafft eine Bildwiederholrate von bis zu 360 Hz, die Reaktionszeit liegt bei OLED-typischen, sehr niedrigen 0,03 ms. Der 10-Bit-Monitor unterstützt zudem AMD Freesync Premium Pro sowie HDR500. Den DCI-P3-Farbraum deckt es zu 99 Prozent ab.

Eine Bildwiederholrate von bis zu 1.000 Hz für E-Sports-Turniere bietet der 27-Zöller Predator XB273U F6. Die schafft der Dual-Mode-Monitor allerdings nur im speziellen DFR-Modus (Dynamic Frequency and Resolution) bei der HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixel. In der nativen QHD-Auflösung schafft das IPS-Panel allerdings immer noch sehr hohe 500 Hz, was eine entsprechend starke Grafikkarte voraussetzt. Der 350 Nits helle Monitor unterstützt zudem AMD Freesync Premium. Eine Höhenverstellung ermöglicht ein Anpassen persönlicher Vorlieben.

Ebenfalls auf einen 27 Zoll großen IPS-Panel, allerdings mit 5K-Auflösung (5.120 x 2.880 Pixel) und bis zu 165 Hz Bildwiederholrate, basiert der Acer Nitro XV270X P. Die hohe Auflösung sieht der Hersteller allerdings eher als Bonus für Content-Ersteller. Fürs Gaming gibt es einen zusätzlichen DFRModus mit 330 Hz bei einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel. Zudem bietet das Nitro-Display AMD Freesync Premium, 0,5 ms Reaktionszeit, 400 Nits Spitzenhelligkeit und 95 Prozent DCI-P3-Abdeckung. Für ergonomisches Gaming und Arbeiten ist eine Höhenverstellung vorhanden. Über zwei integrierte 2-Watt-Lautsprecher verfügen alle drei Monitore.

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Der Predator X34 F3 und der Nitro XV270X sollen im dritten Quartal 2026 erscheinen und 1.199 Euro beziehungsweise 899 Euro (UVP) kosten. Für den 1.000-Hz-Monitor Predator XB273U F6 ruft Acer ebenfalls 899 Euro (UVP) auf. Er soll bereits im zweiten Quartal 2026 auf den Markt kommen.

4K-Projektor für Heimkino und Gaming

Fürs Spielen auf der großen Leinwand stellt Acer den 4K-Projektor Vero HL1820 vor. Der RGB-Laser-Beamer nutzt unabhängige rote, grüne und blaue Dioden für eine akkurate Farbdarstellung mit einer 106-prozentigen Abdeckung des BT.2020-Farbraums. Die maximale Helligkeit liegt bei 5.500 RGB-Laser-Lumen, was 2.000 ANSI-Lumen entspricht. Für Gamer bietet der Vero HL1820 einen eigenen Gaming-Modus mit 1080p-Auflösung, bis zu 240 Hz Bildwiederholrate und einer Latenz von 4,2 ms.

Die Laser-Lichtquelle soll für mindestens 30.000 Stunden wartungsfreien Betrieb bei niedrigem Stromverbrauch sorgen. Dabei besteht das Gehäuse zu 50 Prozent aus Post-Consumer-Recycling-Material. Der Projektor soll im März 2026 verfügbar sein und 1.499 Euro (UVP) kosten.

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