Prävention beugt Ängsten und Depressionen vor

Burnout-Syndrom bedroht die IT-Branche

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Wer ist gefährdet?

Beate Reisinger zufolge ist vor allem der Workaholic bedroht, der versucht mit der rasant boomenden IT-Branche Schritt zu halten und das Tempo aus den verschiedensten Gründen nicht gehen kann. Burnout ist ihrer Ansicht nach die Schattenseite, die das »Arbeitstier« immer begleitet. Burnout ziehe sich durch alle Berufsgruppen. Ein Typus Mensch sei in jedem Fall besonders gefährdet, unabhängig von der Stellung im medizinischen Betrieb: »Es ist derjenige, der über einen subjektiv empfunden zu langen Zeitraum seine emotionalen, seelischen oder körperliche Reserven aufgebraucht hat und dies eine gewisse Zeit lang nicht zugeben kann. Es ist derjenige, der sehr engagiert ist, der immer für alle – Kollegen und Kunden – da sein will, der sehr sozial und loyal eingestellt ist, sehr kooperativ«, erläutert Beate Reisinger. Dieser Mensch überziehe sein Ressourcenkonto immer mehr und merkt es oft nicht oder erst zu spät. Er lebe über seine Kräfte und bekomme dafür irgendwann die Rechnung präsentiert.

Wie erkennt man einen Burnout?

Laut RISP vollzieht sich ein Burnout in drei Phasen, vom Frühstadium bis hin zur voll ausgeprägten Krankheit. In Phase eins drohe emotionale und physische Erschöpfung, anschließend Zynismus, Demoralisierung und Entfremdung von den Mitmenschen. Und letztlich versiege das Engagement für die Arbeit völlig und das Gefühl, ineffizient zu handeln, breite sich immer weiter aus.

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