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B2B-Händlerstudie Black Friday und der B2B-Handel

Autor: Heidemarie Schuster

Einer Umfrage der Berliner Hopp Marktforschung zufolge, erleiden Online-Händler aus dem B2B-Bereich Nachteile, wenn sie nicht am Black Friday teilnehmen. Rund 70 Prozent der befragten deutschen Händler konnten beispielsweise durch die Teilnahme am Black Friday in den letzten Jahren Neukunden gewinnen.

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Der Black Friday ist in diesem Jahr am 23. November.
Der Black Friday ist in diesem Jahr am 23. November.
(Bild: Pixabay)

In der Umfrage der Hopp Marktforschung wurde die Wichtigkeit des Black Fridays für den deutschen B2B-Online-Handel untersucht. Für nur 18 Prozent der befragten Händler ist die Verkaufsveranstaltung eher oder völlig unwichtig. 65 Prozent der größeren Händler mit mehr als 50 Beschäftigten sehen den Black Friday aber als wichtigen Verkaufsimpuls.

„Früher wurden Kunden mit teuren Marketingmaßnahmen auf das startende Weihnachtsgeschäft aufmerksam gemacht. Durch den Black Friday Sale befinden sich diese nun bereits viel früher im Shopping-Modus. Ein großer Prozentsatz der Kunden nutzt den Verkaufstag bereits für die Weihnachtseinkäufe“, so Konrad Kreid, Geschäftsführer der Black Friday GmbH.

Immerhin 59 Prozent der befragten Händler, davon 72 Prozent mit mehr als 50 Beschäftigten, sind der Meinung, dass die Nichtteilnahme am Black Friday klare Nachteile verursacht. 57 Prozent der Unternehmen, die bereits in den letzten Jahren am Black Friday teilnahmen, konnten sogar eine relevante Umsatzsteigerung erzielen. 70 Prozent der Händler gaben an, dass sie neue Kunden gewinnen konnten. Für mehr als 30 Prozent bietet der Black Friday eine Möglichkeit Kunden zu erreichen, die durch andere Marketingkanäle nicht angesprochen werden können und 51 Prozent der Händler, davon 60 Prozent mit mehr als 50 Beschäftigten, sehen einen klaren Vorteil des Black Fridays in der Verlängerung des Weihnachtsgeschäfts.

Über die Studie

Die Berliner Hopp Marktforschung hat im Auftrag der Black Friday GmbH 100 Online-Händler im Oktober 2018 befragt. Es handelte sich dabei um eine hybride Online- (CAWI) und Telefonumfrage (CATI). Die befragten Online-Händler kamen aus folgenden Bereichen: Elektronik: 16 Prozent, Mode 14 Prozent, Sport 8 Prozent, Lebensmittel 7 Prozent, Haus & Garten 6 Prozent, Accessories & Reisen jeweils 5 Prozent, Büro & Spielzeug 3 Prozent sowie sonstige.

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