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ISE 2020 Benq mit Pantone-Displays und DuoBoard

Autor: Klaus Länger

Bei Benq waren Displays auf der ISE die wichtigsten Neuheiten: die SL-02-Serie mit Pantone-Zertifizierung und das interaktive DuoBoard mit cleverer Koppelung zweier Displays. Zudem kommt das Instashow WDC20 nun auch in einer USB-C-Version.

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Benq hat auf der ISE als erster Hersteller Digital-Signage-Displays gezeigt, deren Farbdarstellung von Pantone zertifiziert ist.
Benq hat auf der ISE als erster Hersteller Digital-Signage-Displays gezeigt, deren Farbdarstellung von Pantone zertifiziert ist.
(Bild: Vogel IT-Medien)

Das erste und bisher einzige Digital-Signage-Display mit Pantone-Validated-Zertifizierung ist das SL6502K von Benq. Das 64-Zoll-Display mit 4K-IPS-Panel und 500 nits ist das erste Mitglied der SL-02-Familie, die durch weitere Modelle mit anderen Diagonalen ergänzt werden soll. Das Pantone Matching System (PMS) wird primär in der Druck- und Grafikindustrie eingesetzt. Mit der Zertifizierung wird sichergestellt, dass Motive auf dem IPS-Display genauso aussehen, wie sie der Designer entworfen hat und wie sie in Zeitschriften dargestellt sind. Für das Design bietet Benq ebenfalls Pantone-validierte Monitore wie den Photovue SW270C an. Neben dem Pantone-Modus beherrscht das SL6502K drei weitere Darstellungsmodi: Einen Video-Modus. einen Foto-Modus und einen M-Book-Modus, der die Darstellung von Fotos und Videos auf MacBook-Pro-Mobilrechnern von Apple nachbildet. Während die ersten drei Modi vor allem für den Einsatz in Ladengeschäften relevant sind, will der Hersteller mit M-Mode laut Alexander Theemann, Head of B2B Corporate, Retail und AV bei Benq Deutschland, vor allem die Agentur- und Medienbranche adressieren, die damit ein Display für Konferenzräume bekommt, das Farben genauso darstellt, wie die in diesem Sektor verbreiteten MacOS-Rechner. Das Display ist 24/7-tauglich und mit einem integrierten Android-Rechner ausgestattet, auf dem das CMS X-Sign 2.0 läuft. Zudem werden Benq InstaShare für die drahtlose Anbindung von MacOS-, Windows- oder Android-Geräten unterstützt und das Display kann zentral verwaltet werden.

Eine weitere Neuheit für den Retail-Einsatz ist das erste Stretch-Display von Benq mit Toucherkennung. Es gehört zur wachsenden Familie der Stretch- oder Bar-Type-Displays, die vor allem im Retail-Sektor verwendet werden. Mit dem Touchscreen können Kunden beispielsweise Informationen zu Produkten direkt am Regal abrufen.

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DuoBoard für Präsentation und Kommunikation

Das ebenfalls in Amsterdam gezeigte DuoBoard ist laut Benq Bildschirm, Whiteboard und Videokonferenzsystem in einem. Zunächst ist hier das 86-Zoll-Modell DuoBoard CP8601K mit kapazitivem 4K-Touchscreen verfügbar, im April folgt noch die 65-Zoll-Variante DuoBoard CP6501K. Die DuoBoards sind mit einem integrierten Android-Rechner und dem BenQ Launcher, sowie mit einer Full-HD-Kamera und einer Reihe von Mikrofonen mit Rausch- und Echounterdrückung ausgestattet. Eine schnelle Anmeldung ist mittels NFC möglich. Mit Duo Windows können zwei Applikationen per Splitscreen gleichzeitig angezeigt werden, mittels Multitouch können zwei User gleichzeitig an dem antibakteriell beschichteten Touchscreen arbeiten. Eine Stifterkennung ist ebenfalls integriert. Eine derzeitig wohl einzigartige Funktion ist die einfache Koppelung zweier Displays zu einem gemeinsamen Arbeitsbereich durch physische Annäherung. Über Sensoren in den Displayrahmen erkennt ein DuoDisplay, wenn ein anderes in die Nähe bewegt wird und bietet dann die Koppelung an. Mit der der Geräteverwaltungslösung DMS (Device Management Solution) können die Displays zentral administriert werden. Das DuoBoard CP8601K kommt noch im Februar für 17.199 Euro auf den Markt, das DuoBoard CP6501K soll ab April verfügbar sein und 9.999 Euro (UVP) kosten.

Nachschub bei InstaShow

Während es beim drahtlosen Präsentationssystem InstaShow WDC10 eine Version mit HDMI und USB-Typ-A und eine mit USB-C gibt, fehlt die letztere noch beim leistungsfähigeren WDC20. Auf der ISE zeigte Benq nun das kommende WDC20C, bei dem der Sender nun auch ohne Adapter Mobilrechner mit unterstützt. bei denen die USB-C-Schnittstelle Video- sowie Audioinformationen überträgt und die Stromversorgung des Senders übernimmt. Die Sender von WDC20 und WDC20C sind kompatibel. Zudem arbeitet Benq laut Theemann an einer zusätzlichen Produktlinie, die noch höheren Anforderungen an die Sicherheit genügen soll.

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