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#ITfightsCorona B2B-Dienstleister rechnen mit Umsatzrückgängen

Autor: Sarah Gandorfer

Lünendonk befragte B2B-Dienstleister, wie sie momentan die Krise für ihre Firma bewerten. Besonders besorgt zeigten sich in der Umfrage vor allem Beratungshäuser und Zeitarbeitsunternehmen. Fast alle erwarten Umsatzrückgänge.

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Covid-19 wirkt sich signifikant auf den Jahresumsatz aus.
Covid-19 wirkt sich signifikant auf den Jahresumsatz aus.
(Bild: K.-U. Häßler - stock.adobe.com)

Die meisten B2B-Dienstleister sind von der derzeit problematischen Wirtschaftslage betroffen. „89 Prozent der Studienteilnehmer beklagen signifikante Auswirkungen der Coronakrise auf den Jahresumsatz“, sagt Jörg Hossenfelder, geschäftsführender Gesellschafter bei Lünendonk & Hossenfelder. „Bei Betrachtung der Managementberater steigt dieser Anteil auf 94 Prozent, bei den IT-Beratern und Facility-Service-Anbietern auf jeweils 90 Prozent. Die Zeitarbeitsunternehmen kommen auf 88 Prozent. Nach einem herausfordernden Geschäftsjahr 2019 stellt die aktuelle Situation die Zeitarbeitsbranche erneut auf die Probe.“

Bei einer Online-Befragung des Marktforschungsunternehmens gaben 96 Prozent der Teilnehmer an, komplett (65 %) oder teilweise (31 %) einen Krisenplan umzusetzen. Nötig machen dies unter anderem die zu erwartenden Umsatzverluste durch Covid-19, aber auch Prozessanpassungen aufgrund von Homeoffice‐Regelungen, Ausfall von Kundenmeetings und Events sowie Verschiebung von Projekten und Budgets. 89 Prozent der Befragten rechnen nicht damit, die geplanten Umsatzziele für 2020 zu erreichen. Jeder Zweite schätzt das Minus auf mehr als zehn Prozent. Bei IT-Beratungen stimmen dieser Prognose 38 Prozent zu.

Am stärksten betroffen sehen sich die Managementberatungs- und Zeitarbeitsunternehmen. Während 55 Prozent der Vertreter der Personaldienstleistung Umsatzrückgänge von über zehn Prozent erwarten, steigt dieser Anteil bei den Managementberatern auf 63 Prozent.

Personalausfall und Problem mit Vor-Ort-Service

Die Frage, welchen Einfluss die Coronakrise auf das aktuelle Geschäft hat, beantworteten die 157 B2B‐Service-Provider auf einer Skala von 1 (keinen Einfluss) bis 10 (sehr hohen Einfluss) im Mittel mit 7,96. Bei den Personaldienstleistern liegt der Wert bei 8,13.

Zeitarbeitsunternehmen beklagen neben Umsatzrückgang auch Personalausfall und -reduzierung. Bei Vertretern der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatung sowie der IT-Beratung wird momentan verstärkt auf Remote Work und Homeoffice umgestellt. Bei den Managementberatern machen sich die Begrenzungen von Vor-Ort-Aktivitäten im Tagesgeschäft bemerkbar.

An der Befragung nahmen 157 Personen teil. Sie verteilen sich auf die B2B-Service‐Märkte Management‐ und IT‐Beratung, Wirtschaftsprüfungs‐ und Steuerberatung, Facility Management und Instandhaltung sowie Personaldienstleistung.

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Über den Autor

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS