Einführung einer hochverfügbaren virtuellen IT mit Windows Server 2008 und Microsoft System Center

Autozulieferer migriert von VMware Server auf Microsoft Hyper-V

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Ausführliche Tests verschiedener Plattformen

Um eine passende Virtualisierungslösung zu finden, wandte sich Hirschvogel an den Storage-Partner Netapp. In dessen Labors stand genügend Testkapazität bereit. Evaluiert wurden VMware ESX Server 3, VMware ESX Server 3i, Xen Server 5 von Citrix sowie Hyper-V in Microsoft Windows Server 2008 R2 Datacenter.

Der professionelle Labortest zeigte die Stärken und Schwächen auf. VMware bot zwar die nötigen Grundfunktionen, jedoch hätten sich die IT-Mitarbeiter von Hirschvogel erst in die neuen Management-Tools einarbeiten müssen. „Wir wollten neben den bekannten Management-Tools von Microsoft keine zweite Welt mit anderen Tools aufbauen“, erklärt Niedecken. Auch war VMware mit Abstand die teuerste Lösung.

Bei Xen Server störten einige schwer zu durchschauende Funktionen. So werden sämtliche Datenträger nach dem kryptischen Global Unique Identifier, einer Zahl mit 128 Bit, benannt – das erschwert es nachzuvollziehen, welche Daten wo liegen. Außerdem war die Bedienung insgesamt zu komplex.

Die Wahl fiel auf Hyper-V in Windows Server 2008 R2 Datacenter, nur diese Lösung bot alle Funktionen und gleichzeitig die Möglichkeit, mit bekannten Management-Tools zu arbeiten. Sie erlaubt eine einheitliche Verwaltung der physischen und virtuellen Welt über den Host hinaus bis hin zur Applikation, die in der virtuellen Maschine läuft. Weiterer Vorteil war, dass eine unbegrenzte Anzahl an virtuellen Serverinstanzen im Preis enthalten ist.

In puncto Verwaltung entschied sich Hirschvogel für Microsoft System Center Server Management Suite Enterprise. Mit diesen Management-Tools lassen sich alle relevanten Aufgaben im Rechenzentrum abdecken.

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