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Neuer Server in wenigen Stunden
Für die IT hält die internationale Ausrichtung Herausforderungen parat, die Zahl der angefragten Server steigt ständig. „Eine unserer Kernanforderungen ist es, Server immer schneller und flexibler für all unsere Standorte bereitzustellen“, erzählt Dirk Niedecken, IT-Gruppenleiter bei Hirschvogel. Auf dem klassischen Weg, also Bestellung von neuer Hardware samt Betriebssystem, dauert das zu lange. „Oft werden neue Server auf Projektbasis in wenigen Stunden benötigt“, erklärt Niedecken. Meist ähneln sich die Anforderungen.
Ein neuer Standort startet typischerweise mit einer Ausstattung von drei bis vier Servern, etwa Domain-Controller, Exchange und ISAServer. Erst dann kommen – oft spontan – weitere Server für spezifische Anforderungen dazu. Kein Wunder, dass Hirschvogel schnell die Virtualisierung entdeckte. Auf Basis des kostenlosen VMware-Servers wurden an einigen Standorten Virtualisierungsinstallationen aufgebaut. So konnte Hirschvogel neue Server rasch in Betrieb nehmen. Doch diese Entwicklung hatte eine Kehrseite: Die virtuelle Infrastruktur war bald nur mit hohem Aufwand zu verwalten.
Schleichende Virtualisierung
Es fehlte ein zentrales Management-Tool, um die virtuellen Server einfach zu verwalten. „Wir hatten zum Teil zehn Server pro physische Maschine installiert, die wir zu Fuß über die Konsole verwaltet haben.“ Als Notlösung wurden Server mit Standort und Funktion in verschiedenen Excel-Tabellen erfasst. Doch richtig Arbeit sparte das nicht. „Unsere Anfänge mit Virtualisierung endeten in einem Kraut-und-Rüben-System“, erzählt Niedecken. Es war dennoch klar, dass Virtualisierung die Lösung für die Anforderungen von Hirschvogel ist. Ein weiterer Grund für die Virtualisierung: Der Platz im Rechenzentrum wurde knapp, ein Ausbau war kurz und mittelfristig nicht möglich.
Oberstes Ziel war es nun, die Virtualisierungs-Inseln aufzulösen. Hirschvogel hatte nämlich einen Mischbetrieb vorliegen: VMware-Server verrichteten auf Basis von Linux und Windows ihre Arbeit; mal wurden lokale Speichersysteme genutzt, ebenso gab es ein Storage Area Network. Dies sollte vereinheitlicht werden. Statt 20 virtuelle Server in China und den USA sowie 60 virtuelle Server in Deutschland manuell über die Konsole zu verwalten, war nun eine zentrale Managementlösung gefragt. Ein weiterer wichtiger Punkt: Hirschvogel setzt hauptsächlich auf Microsoft-Produkte und wollte Virtualisierung so nahtlos in die eigene Infrastruktur integrieren, dass Anwendungsserver und Storage optimal zusammenarbeiten.
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