Während Unternehmen mit steigenden Erwartungen der Konsumenten, volatilen Märkten und wachsenden Geräteflotten kämpfen, werden manuelle Prozesse verstärkt zu einem Hemmschuh in der Lieferkette. Gleichzeitig eröffnen KI und Automatisierung neue Wege.
Automatisierung und KI werden eine Allianz bilden.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)
Die Geschäftswelt steht vor einem Paradigmenwechsel, heißt es aus dem Hause SOTI. Automatisierung und Künstliche Intelligenz werden demnach dabei helfen, die Effizienz und Rentabilität zu steigern. Das Unternehmen hat fünf wegweisende Technologie-Trends für 2026 identifiziert, die zeigen, wie Unternehmen diese Herausforderungen meistern und ihre digitale Transformation beschleunigen können.
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Was macht SOTI?
SOTI ist ein Anbieter von Enterprise-Mobility-Lösungen für Unternehmen. Unternehmen können damit ihre mobilen Prozesse optimieren und Geräteausfallzeiten reduzieren. Das Unternehmen hat eigenen Angaben zufolge rund 17.000 Kunden weltweit.
1. Manuelle Prozesse – Der unterschätzte Wachstumskiller
Im Jahr 2026 werden nach Auffassung von SOTI manuelle Arbeitsabläufe zu einer der größten Hürden für das Wachstum von Unternehmen. Seien es das aufwändige Onboarding hunderter Saisonkräfte vor den Peak Seasons, die Zeit- und Personalressourcen verschlingende manuelle Fehlerbehebung bei Geräteausfällen oder die händische Aktualisierung von Compliance-Berichten – all diese Prozesse sind demnach massiv ineffizient und deshalb längst nicht mehr zeitgemäß. Denn sie führen nicht nur zu Verzögerungen, sondern verursachen kostspielige Ausfallzeiten und erhöhen das Risiko von Compliance-Verletzungen exponentiell.
Geräteprobleme und deren Behebung
Die Zahlen sprechen für sich: Laut dem aktuellen State of Mobility Report 2025 von SOTI erleben 92 Prozent der Notfalldienst-Mitarbeitenden weltweit wöchentlich Geräteprobleme, deren Behebung jeweils durchschnittlich 21 Minuten in Anspruch nimmt! Auch im Transport- und Logistiksektor zeigen sich die Konsequenzen häufiger Ausfallzeiten deutlich. So gaben 49 Prozent der im Rahmen der Studie „Digitale Innovationen: Was die Transport- und Logistikbranche jetzt braucht“ von Befragten an, erheblichen Stress durch Ausfälle mobiler Geräte zu empfinden, 39 Prozent müssen deswegen Überstunden machen und 30 Prozent sind nicht in der Lage, ihre Zielvorgaben zu erreichen. Die Lösung dieser Probleme liegt in einer durchgängigen Automatisierung des mobilen Workflows, von der Gerätebereitstellung über Sicherheitskonfigurationen bis zur Compliance-Überwachung.
2. Massive Ausweitung von KI auf mobile Endgeräte
Bei SOTI ist man davon überzeugt, dass die nächste KI-Revolution nicht in der Cloud stattfindet, sondern direkt auf den mobilen Geräten selbst. Denn selbst für Branchen mit unternehmenskritischen digitalen Arbeitsprozessen, vom Einzelhandel über Logistik bis zum Gesundheitswesen, sei ständige Konnektivität noch immer keine Selbstverständlichkeit. Deshalb werden 2026 kompakte, effiziente Sprachmodelle direkt auf den firmeneigenen Endgeräten installiert sein und cloudbasierte KI-Anwendungen ergänzen.
„Small Language Models"
Diese „Small Language Models" ermöglichen Mitarbeitenden, auch ohne Netzwerkverbindung, kontextspezifische Fragen zu stellen und darauf sofortige Antworten zu erhalten. So seien auch ein Lagerarbeiter im Keller oder ein Auslieferungsfahrer im Tunnel in der Lage, Fragen zu Lagerbeständen oder optimalen Routen sofort zu klären, ohne den eigenen Standort verlassen zu müssen.
Stefan Mennecke, VP of Sales Middle East, Africa & Central, Eastern and Southern Europe bei SOTI, erklärt: „Inflation, Zölle und sich wandelnde Konsumentenpräferenzen zwingen Einzelhändler zum Umdenken. Die Annahme, neue Technologie allein würde Agilität und Effizienz steigern, hat sich als Trugschluss erwiesen. Wahrer ROI entsteht nur durch einen ganzheitlichen Ansatz, der über Beschaffung und Bereitstellung hinausgeht.“
Langfristige Investitionen im Fokus
Im Jahr 2026 werden Unternehmen bei ihren Technologieinvestitionen den Fokus auf eine langfristige Wertschöpfung richten, ist man bei SOTI überzeugt. Denn das Hauptaugenmerk der IT-Entscheider werde sich demnach von der reinen Gerätebeschaffung zu einem proaktiven Device-Management verschieben. Ausfallzeiten zu minimieren, den Gerätezustand in Echtzeit zu überwachen und messbare KPIs für die Auswirkungen auf das Kundenerlebnis zu etablieren haben demnach zukünftig höchste Priorität.
4. Mitarbeiter-KI überbrückt Front- und Back-Office
Bis 2026 werden Anwendungsfälle für KI weit über reine Chatbots und administrative Routineaufgaben hinausgehen, lautet eine weitere Vorhersage des Unternehmens. KI-gestützte Lösungen würden zur Brücke zwischen Kundenkontakt und Verwaltung werden, indem sie Mitarbeitende in Verkauf und Lager aktiv dabei unterstützen, ihre eigene und die gesamte Produktivität zu steigern und die Kundenerfahrung zu verbessern.
Beispiel: Bestandsmanagement
Ein konkretes Beispiel: Roboter scannen nachts automatisch Regale, erkennen niedrige Bestände und initiieren selbstständig Nachbestellungen. Die Ware wird maschinell kommissioniert und vor Schichtbeginn bereitgestellt. Dies spart nicht nur Personalkosten, sondern garantiert auch täglich eine optimale Warenverfügbarkeit für die Kunden.
Stand: 08.12.2025
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Beispiel: Gerätemanagement
Darüber hinaus revolutioniert KI das Gerätemanagement. Mit Echtzeitdaten zu Konfigurationen und Leistung sind IT-Teams in der Lage, Probleme schneller zu lösen, technische Probleme unkompliziert zu beheben und sich wieder verstärkt auf strategische Aufgaben zu konzentrieren. Laut dem SOTI Healthcare Report 2025 nutzen bereits 77 Prozent der deutschen IT-Entscheider im Gesundheitswesen KI in der Patientenversorgung – davon 68 Prozent für die Verarbeitung medizinischer Daten und 63 Prozent zur Aktualisierung von Patientenakten.
5. Die Produktivitätsrevolution kommt von der Frontline
„Die Digitalisierung der Frontline-Mitarbeitenden bietet noch enormes Wachstumspotenzial", ergänzt Mennecke. „Investitionen in mobile Workflows, nahtlose Authentifizierung und Echtzeitdaten werden sich, besonders in Spitzenzeiten wie dem Weihnachtsgeschäft, massiv auszahlen.“
Operative Transparenz
Der Schlüssel liege demnach in der operativen Transparenz. Unternehmen fordern durchgängige Sichtbarkeit ihrer Abläufe, um Engpässe zu identifizieren, Verhaltensmuster zu erkennen und sofortige Anpassungen vorzunehmen.
Die Tech-Trends 2026 zeigen aus der Perspektive von SOTI klar: Unternehmen, die in intelligente Automatisierung und durchdachtes Gerätemanagement investieren, werden den digitalen Wandel erfolgreich meistern.