Die Transformation von Fujitsu setzt sich fort und spiegelt sich auch in einen neuen Namen wider: Aus Fujitsu Technology Solutions wird Fsas Technologies. Für die Partner soll sich damit allerdings wenig ändern, der Fokus auf Datacenter-Lösungen und Services bleibt erhalten.
Mit dem Ziel, eine globale Plattform-Geschäftseinheit zu bilden, ist geplant, dass der europäische Plattform-Geschäftsbereich ab dem 1. April 2025 Teil der Fsas Technologies Inc. Group wird.
(Bild: Fujitsu)
Fujitsu Deutschland ist in den vergangenen Jahren durch eine ganze Reihe von Veränderungen gegangen: Die Schließung des Werks in Augsburg, die Abspaltung der Fujitsu Services GmbH und deren Verkauf an Aequita sowie das Ende des Client-Geschäfts in Europa im April dieses Jahres. Nun soll noch am 1. April 2025 die Umfirmierung von Fujitsu Technology Solutions in Fsas Technologies, a Fujitsu Company über die Bühne gehen.
Für die Partner ändern sich damit allerdings nur der Name und das Logo der Firma, mit der sie zusammenarbeiten. Fsas Technologies setzt den Fokus auf das Datacenter und die hybride Cloud fort und bündelt weiterhin alle Produkte, Lösungen und zugehörigen Lösungen. Vor allem bleiben die Menschen hinter der Firma und damit die gewohnten Ansprechpartner erhalten. Santosh Wadwa, Vice President und Head of Platform Business Deutschland bei Fujitsu Deutschland, sagt dazu, dass die großen Kunden und Partner, mit denen er schon gesprochen habe, nur die Frage hatten, ob ihre Ansprechpartner noch da seien. Da dies der Fall ist, hätten sie mit dem neuen Namen der Firma kein Problem, da sich für sie eigentlich nichts ändert.
Anpassung als Wachstumsstrategie
Santosh Wadwa, Vice President und Head of Platform Business Deutschland, Fujitsu
(Bild: yveskrier.com)
Für Fujitsu, demnächst Fsas, ist laut Wadwa die Anpassung an einen immer dynamischeren Markt die richtige Strategie für die weitere Entwicklung des Unternehmens. Derzeit müssen sich IT-Hersteller und IT-Channel einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld mit zurückgehenden Investitionen stellen. Für den EMEA-IT-Markt konstatiert Canalys im ersten und zweiten Quartal für die Partner einen Umsatzrückgang um ein Prozent, für das zweite und dritte Quartal ein Plus von vier Prozent. In Deutschland sind die Zahlen schlechter, so Wadwa. Wachstum gibt es noch bei Enterprise-IT-Infrastruktur, Software und Cybersecurity, also den Sektoren, in denen Fujitsu aktiv ist. Zudem setzt die Firma weiter auf Innovation: der Manager nennt hier die Fortentwicklung des Server-, Edge-Computing- und Storage-Portfolios, die Private-GPT-Lösung, die KI-Plattform Kozuchi und den Digital Annealer als Beispiele. Zudem arbeitet das Unternehmen mit Monka an einem energiesparenden ARM-Prozessor für KI und an Quantencomputern. „Wir sind der Technologiearm des Fujitsu-Konzerns“, betont der Chef des deutschen Platform Business.
Weitere Stärken, die auch bei Fsas erhalten bleiben, seien die starke Marktpräsenz mit elf Standorten über die ganze Republik verteilt. „Fujitsu hat eine dreimal so große Mannschaft im Feld, wie unsere Marktbegleiter“, sagt Wadwa dazu und weist dabei auf die 110 Consultants hin, die Partner und Kunden bei der Entwicklung und Implementierung von Lösungen unterstützen.
Vorteile durch die Umfirmierung
Für den deutschen Unternehmenszweig wird die Umfirmierung sogar Vorteile bringen: Die Fsas Technologies GmbH wird gleichzeitig als Holding für Europa agieren, was kürzere Wege zur Konzernspitze in Japan und damit mehr Einfluss auf Entscheidungen über Portfolio und Strategie mit sich bringt. Zudem stehen mit der Umfirmierung zusätzliche Mittel für das Marketing zur Verfügung. Der Name Fsas ist ein reines Kunstwort, das Wadwa aber mit Inhalt füllen will: Fsas könne etwa für „A Fujitsu Company, Server and Storage“ stehen oder für „Fokus, Strategie, Authentizität und Servicebereitschaft“.
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Weiterentwicklung des Partnerprogramms
Am 1. April 2025 startet das Unternehmen, das dann Fsas Technologies heißen wird, mit der Pro-Community zusätzlich eine neue Ebene im Partnerprogramm. Hier sollen in bestimmten Bereichen besonders kompetente Partner eingeladen werden, von denen sich der Hersteller eine bessere Erschließung des jeweiligen Marktsegments verspricht. Die etwa 25 Partner je Pro-Community, Voraussetzung sind das Essential-, Advanced- oder Strategic-Level, sollen durch Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsame Wissenserweiterung ihren Umsatz steigern und erhalten dafür zusätzliche Benefits. Den Start machen im April Pro-Communities für KI und für Healthcare. Weitere sollen im Lauf der Zeit folgen. Ausgebaut wird zudem das Hersteller+-Modell, bei dem der Hersteller ein Ökosystem mit Technologiepartnern aufbaut, die beispielsweise spezialisierte Nischenplayer für bestimmte Lösungen sind, um so auch die Partner zu unterstützen.
Stand: 08.12.2025
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