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Forescout und Arista kooperieren Aufbau einer Zero-Trust-Architektur

| Autor: Melanie Staudacher

Security-Anbieter Forescout und Netzwerkspezialist Arista arbeiten zusammen. Durch die Integration der Lösungen wollen die Hersteller Zero-Trust-Sicherheit und Compliance sowohl für IoT-Geräte wie auch im Netzwerk schaffen.

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Mit der Zusammenarbeit schaffen Foresout und Arista den Grundstein für gemeinsame Lösungen innerhalb einer Zero-Trust-Architektur.
Mit der Zusammenarbeit schaffen Foresout und Arista den Grundstein für gemeinsame Lösungen innerhalb einer Zero-Trust-Architektur.
(Bild: shintartanya - stock.adobe.com)

Arista ist Hersteller von softwaregesteuerten Cloud-Networking-Lösungen für große Rechenzentren und Campus-Umgebungen. Anbieter Forescout soll im Rahmen einer strategischen Partnerschaft künftig die nötige Gerätetransparenz und -kontrolle zur Verfügung stellen. Durch die Integration von Forescouts Plattform mit der SDN-Architektur von Arista entsteht eine Zero-Trust-Sicherheit, die Transparenz, Bedrohungserkennung und dynamische Segmentierung in Enterprise-Netzwerken ermöglichen soll.

Vom Gerät bis zum Netzwerk

Pedro Abreu, Chief Product and Strategy Officer bei Forescout
Pedro Abreu, Chief Product and Strategy Officer bei Forescout
(Bild: Forescout)

Aufgrund der rasanten Zunahme von IoT-Geräten, der wachsenden Komplexität der Netzwerke und der Gefahr durch Malware, haben sich die Angriffsflächen von Unternehmen vergrößert und die Cyberrisiken verschärft. Die Zusammenarbeit der beiden Anbieter soll ein offenes Ökosystem bereitstellen, das Sicherheit direkt in die Netzwerkstrukturen einbettet und Transparenz und Richtliniendurchsetzung für kritische Assets bietet. Durch diese Maßnahmen lassen sich die Risiken verringern. Jedoch ohne Anbieter-Lock-in, betont Pedro Abreu, Chief Product and Strategy Officer bei Forescout. „Dies ist eine logische und organische Partnerschaft, in der wir gemeinsam Zero-Trust-Sicherheit und Compliance vom Gerät bis zum Netzwerk gewährleisten werden, basierend auf Transparenz, Analyse und Automatisierung.“ Forescout verbindet sich somit direkt mit den Switches und der drahtlosen Infrastruktur von Arista.

Forescout unterstützt ab sofort außerdem die Lösung „Arista CloudVision“, die eine netzwerkweite Workload-Orchestrierung und -Automatisierung ermöglicht. Ziel ist es, eine gemeinsame Zero-Trust-Architektur aufzubauen, die es ermöglichen soll, IoT-Geräte zu identifizieren, die Zuordnung zu bestimmten Segmenten sicherzustellen und anormales Verhalten frühzeitig zu erkennen.

Für Unternehmen sollen sich folgende Vorteile aus der Kooperation ergeben:

  • Verbesserung der Sichtbarkeit und Kontrolle von Geräten in drahtgebundenen, drahtlosen und VPN-Netzwerken
  • Erhöhung der Sicherheit
  • Beschleunigung der Reaktion auf Vorfälle

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Über den Autor

 Melanie Staudacher

Melanie Staudacher

Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH