Asus Ascent QN10 KI-Mini-PC mit Snapdragon-X2-Elite-Prozessor

Von Klaus Länger 2 min Lesedauer

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Der nun verfügbare Asus Ascent QN10 basiert auf der Snapdragon-X2-Elite-Plattform von Qualcomm. Dabei bietet der ultrakompakte Mini-PC 32 GB Arbeitsspeicher und soll damit auch bei etlichen lokalen KI-Anwendungen glänzen.

Der kompakte Asus Ascent QN10 mit einem Gehäusevolumen von nur 0,7 Litern wird von einem Qualcomm Snapdragon X2 Elite mit bis zu 18 Oryon-CPU-Cores und einer 80-TOPS-NPU angetrieben.(Bild:  Asus)
Der kompakte Asus Ascent QN10 mit einem Gehäusevolumen von nur 0,7 Litern wird von einem Qualcomm Snapdragon X2 Elite mit bis zu 18 Oryon-CPU-Cores und einer 80-TOPS-NPU angetrieben.
(Bild: Asus)

Mit der Snapdragon-X2-Elite-Plattform hat Qualcomm einen ARM-Prozessor entwickelt, der eine deutlich höhere Performance liefern soll als die erste Generation und zudem mit der leistungsfähigsten NPU aller derzeit verfügbaren Mobile-Prozessoren aufwartet. Asus nutzt diesen Prozessor als Basis für den nun erhältlichen Mini-PC Ascent QN10. Wohl wegen der 80-TOPS-NPU nutzt der Hersteller für den Rechner auch nicht den NUC-, sondern den Ascend-Brand, der schon für den KI-Rechner Ascent GX10 mit Nvidias DGX Spark verwendet wird.

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Hohe Leistung im kleinen Formfaktor

Da es sich beim Snapdragon X2 Elite um eine Mobile-Plattform handelt, fällt der Ascent QN10 mit 0,7 Litern Gehäusevolumen sehr kompakt aus. Asus verwendet in dem Rechner den Snapdragon X2 Elite X2E-88-100 mit 18 Oryon-CPU-Cores der 3. Generation, einer weiterentwickelten Adreno-X2-90-GPU sowie einer Hexagon-NPU mit einer Leistung von bis zu 80 TOPS. Für die GPU gibt Asus eine gegenüber der Vorgängergeneration um 2,3-fach höhere 3D-Performance an. Zusätzlich ist noch Microsofts Sicherheitsprozessor Pluton für einen erweiterten Identitäts- und Schlüsselschutz auf der CPU integriert.

Auf dem Mainboard sind zudem bis zu 32 GB LPDDR5x-8533 als Arbeits- und Grafikspeicher aufgelötet, die Platz auch für etwas größere KI-Modelle bieten. Als Massenspeicher ist eine PCIe-Gen4-SSD im M.2-Format mit 512 GB Speicherplatz montiert. Zudem bietet der Rechner Platz für eine zweite SSD. Die auf der Unterseite des Mainboards befestigten Massenspeicher werden durch einen eigenen kleinen Lüfter gekühlt.

Auf der Vorder- und Rückseite des kleinen Gehäuses sitzt eine ganze Reihe an Anschlüssen. Drei USB4-Ports und ein HDMI-Ausgang ermöglichen den Einsatz von bis zu vier Monitoren, ein 2,5GbE-Port eine schnelle Netzwerkverbindung. Für den drahtlosen Netzwerkzugang ist ein Wi-Fi-7-Controller mit Bluetooth 6.0 zuständig.

Lokale und hybride KI-Anwendungen

Nutzer des Asus Ascent QN10 bekommen über Qualcomm AI Hub Zugriff auf mehr als 175 vorab optimierte KI-Modelle, können aber auch eigene PyTorch-Modelle auf die ONNX-Runtime von Qualcomm konvertieren, um sie auf der Hexagon-NPU auszuführen. Zudem stellt der AI Hub Beispielanwendungen und Code-Templates bereit. Zusätzlich unterstützt der Ascent QN10 hybride Agentic-AI-Workflows, bei denen die Verarbeitung zwischen der Cloud und der NPU aufgeteilt wird. Hier bietet Asus die Nutzung von OpenClaw, Hermes Agent und weiteren Agenten-Frameworks an. Schließlich unterstützt der Rechner die lokalen KI-Anwendungen von Microsoft und die Adobe Creative Cloud.

Der Asus Ascent QN10 ist ab sofort verfügbar und kostet ab 2.195 Euro (UVP).

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