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„Future of Learning“ von Cognizant

Arbeitskräfte von morgen richtig vorbereiten

| Autor: Heidemarie Schuster

Mit der fortschreitenden Digitalisierung müssen Unternehmen und Hochschulen ihre Aus- und Weiterbildungspläne regelmäßig anpassen und auf Jobs vorbereiten, die bisher noch nicht exisitieren.
Mit der fortschreitenden Digitalisierung müssen Unternehmen und Hochschulen ihre Aus- und Weiterbildungspläne regelmäßig anpassen und auf Jobs vorbereiten, die bisher noch nicht exisitieren. (Bild: Sergey Nivens - stock.adobe.com)

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Cognizant hat mit „Future of Learning“ eine weltweite Umfrage unter 601 Führungskräften und 262 Hochschuleinrichtungen durchgeführt. Darin zeigt sich, welche Änderungen Unternehmen und Hochschulen an ihren Aus- und Weiterbildungsprogrammen vornehmen und welche Herausforderungen sie bewältigen müssen, um die Arbeitskräfte von morgen zu fördern.

Unternehmen und Hochschulen sollten ihre Mitarbeiter und Studierenden nicht nur für aktuell vorhandene Jobs ausbilden, sondern auch für Arbeitsstellen, die noch gar nicht existieren. In der Umfrage „Future of Learning“ des IT-Dienstleisters Cognizant kristallisierten sich Trends heraus, die schon bald in Unternehmen und Hochschulen spürbar sein sollen.

Die Mehrheit der befragten Unternehmen (80 Prozent) und Hochschulen (72 Prozent) ist sich einig, dass es extrem wichtig ist, Mitarbeiter und Studierende auf das Arbeiten mit aufkommenden digitalen Technologien vorzubereiten. Sie stehen damit aber auch vor einer Mammutaufgabe: Unternehmen und Hochschulen in Europa schätzen, dass sie in den nächsten fünf Jahren nur 20 Prozent ihrer Mitarbeiter beziehungsweise 50 Prozent ihrer Studierenden ausreichend auf neue Arten von Arbeit vorbereiten können. Und heute sieht das Ganze noch düsterer aus: 80 beziehungsweise 90 Prozent der europäischen Hochschulen und Unternehmen sind dazu nicht imstande.

Lerninhalte müssen regelmäßig aktualisiert werden

Um am Zahn der Zeit zu bleiben, müssen Lerninhalte regelmäßig aktualisiert werden. Während 45 Prozent aller Unternehmen in Europa derzeit ihre Lerninhalte ein oder zwei Mal pro Jahr aktualisieren, überarbeiten 69 Prozent der Hochschulen ihre Lehrpläne nur alle zwei bis sechs Jahre. Unternehmen weltweit möchten ihr Tempo bei der Aktualisierung von Schulungsplänen anziehen, wobei 75 Prozent von ihnen in den nächsten fünf Jahren dazu übergehen möchten, ihre Schulungspläne alle ein bis fünf Monate oder sogar kontinuierlich zu überarbeiten. Im Gegensatz dazu planen nur 30 Prozent der Hochschulen häufigere Lehrplanüberarbeitungen: Sie möchten bis 2023 vom aktuellen Zwei- bis Sechs-Jahres-Zyklus zu einem Ein-Jahres-Zyklus übergehen.

Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschulen ist erforderlich

Drei Viertel der Unternehmen und Hochschulen weltweit erachten eine Zusammenarbeit als unerlässlich, um mit den transformativen und disruptiven Auswirkungen des neuen Maschinenzeitalters umgehen zu können. Europäische Unternehmen scheinen etwas weniger erpicht auf eine Zusammenarbeit mit Hochschuleinrichtungen zu sein, als umgekehrt: 69 Prozent der Unternehmen empfinden die Kollaboration als wichtig, bei den Hochschulen sind es 84 Prozent.

Bildung der Zukunft

Cognizant geht davon aus, dass es neue Arten der Bildungsbereitstellung geben wird – mit abrufbaren digitalen Ressourcen im Stil von Netflix – die jederzeit und überall ein eigenständiges Lernen ermöglichen. KI-gestützte Lernplattformen werden das Lernen personalisieren, und Augmented- oder Virtual-Reality-Systeme werden zur Norm werden – Schätzungen zufolge wird die Nutzung dieser Technologie durch Hochschulen und Unternehmen in den nächsten fünf Jahren um 220 Prozent steigen.

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