Social Media-Kommunikation 3 No-Gos und To-Dos für die LinkedIn-Kommunikation

Von Alicia Weigel

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Die Relevanz von LinkedIn steigt kontinuierlich, gerade im B2B. In diesem Beitrag erfahren Sie drei No-Gos und die wichtigsten To-Dos im Umgang mit dem Business-Netzwerk.

LinkedIn hat sich spätestens seit der Corona-Pandemie als führendes Business-Netzwerk etabliert. Doch die Kommunikation auf dem Social Media muss gekonnt und gewollt sein.
LinkedIn hat sich spätestens seit der Corona-Pandemie als führendes Business-Netzwerk etabliert. Doch die Kommunikation auf dem Social Media muss gekonnt und gewollt sein.
(Bild: gemeinfrei / Pexels )

Stolperstein und zugleich größte Hemmschwelle das „Was“ und „Wie“ der Kommunikation auf den sozialen Netzwerken. Viele Mitarbeitende in Unternehmen, aber auch Menschen in Führungspositionen wissen nicht, über was sie reden und mit wem sie sich austauschen wollen. Den strategischen Aufbau einer Personal Brand als Kernelement der Positionierung sieht der Online Marketing-Profi als essenziell. Wichtigstes Augenmerk: Ziele definieren, Zielgruppen festlegen und die Inhalte aus der Perspektive der Adressaten gestalten.

Was auf LinkedIn auf gar keinen Fall funktioniert und wie was in der B2B Kommunikation in dem Netzwerk zu beachten ist, lesen Sie hier:

1. No-Go: Irrelevante Inhalte

Einer für alle? Beiträge nach dem Gießkannenprinzip einfach mal an alle ausschütten, kommt bei LinkedIn nicht gut an. Vielmehr wissen Ihre Kontakte es sehr zu schätzen, wenn Sie gezielt Beiträge ausspielen, die für sie relevant sind. Also einen Mehrwert bieten. Das kann ein hilfreicher Tipp sein, der ihnen das Arbeiten in ihrem Bereich leichter macht. Oder ein aktueller Fachbeitrag, den sie unbedingt lesen sollen, weil er konkrete Learnings beinhaltet oder Fragen beantwortet.

2. To-Do: Wechseln Sie die Perspektive.

Schreiben den Beitrag aus dem Blickwinkel der Menschen, die Sie erreichen wollen. Kommen Sie auf den Punkt. Beantworten Sie gezielte Fragen und schreiben Sie in der Sprache Ihrer Zielgruppe. Teilen einen fremden Beitrag nur mit den Kontakten, von denen Sie wissen, dass sie an dem Thema interessiert sind. Erfreuen Sie die Empfänger Ihrer Nachrichten mit tollen, relevanten Inhalten. So werden Sie zu einem wertvollen Kontakt.

Was Sie auch sagen: Der klare Mehrwert muss erkennbar sein.

Markus Bockhorni

3. No-Go: Kein Dialog

LinkedIn lebt, wie auch alle anderen Sozialen Netzwerke, von Gesprächen. Mitglieder des Netzwerks goutieren es, wenn ein wirklicher Austausch stattfindet. Zum guten Ton der Plattform gehört deshalb, auf Kommentare zu antworten und das am besten so schnell wie möglich.

4. To-do: Antworten Sie auf Kommentare

Ermutigen Sie in Ihren Beiträgen die Empfänger dazu, an Ihrem Gespräch teilzunehmen. Fordern Sie Erfahrungen, Antworten, Feedback ein. Antworten Sie dann auf jeden einzelnen Kommentar, auf wirklich jeden einzelnen! „Toll, dass du meinen Tipp umgesetzt hast“, „Das ist eine wirklich gute Idee“ oder „Klingt spannend. Kannst du mehr davon erzählen?“: Wenn Sie antworten, lernt Ihre Community Sie als aufmerksamen Zuhörer kennen und schätzen. Und: Aus Antworten ergeben sich oft auch neue Gespräche. Und genau das wollen Sie mit Ihren Beiträgen auf LinkedIn erreichen: Im Gespräch bleiben.

5. No-Go: Starres Profil

Sorgen Sie von Anfang an dafür, dass Sie Ihr Profil mit Leben füllen. Veröffentlichen Sie ein aussagekräftiges Foto, vervollständigen Sie den Inhaltsbereich und aktualisieren Sie von Zeit zu Zeit Ihr Profil. Und vor allem: Veröffentlichen Sie regelmäßig eigene Beiträge. Achten Sie bei allem, was Die tun darauf, dass Sie sich als Personal Brand inszenieren. Es reicht nicht, einfach einen Lebenslauf zu veröffentlichen und hin und wieder fremden Beiträgen zu applaudieren.

6. To-do: Inszenieren Sie sich als Personal Brand

Kommunizieren Sie klar den Mehrwert, den Sie als Personal Brand oder Unternehmen deinem Netzwerk bietest. Machen Sie sichtbar, für was Sie stehen, was Sie einzigartig macht. Transportieren Sie mit Ihren Inhalten, warum es sich lohnt Ihnen zu folgen oder mit Ihnen in den Austausch zu gehen. Diesen letzten Tipp hat mir unsere eMBIS-Expertin für digitale Kommunikation Meike Leopold mitgegeben. Sie ist überzeugt: Jeder Einzelne hat sein eigenes Netzwerk auf LinkedIn und trägt dort Botschaften weiter. Das kann sehr nützlich sein – für die einzelne Person aber auch für das Unternehmen.

Dieser Beitrag stammt von unserem Schwesterportal marconomy

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