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Definition Was ist ein Lebenslauf?

Autor / Redakteur: Mandarina / Heidemarie Schuster

Der Lebenslauf ist Bestandteil jeder Bewerbung. In manchen Branchen, vor allem im künstlerischen Bereich, wird er auch als Vita bezeichnet. Er zeichnet den persönlichen und beruflichen Werdegang eines Bewerbers nach.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Firmen, die Bewerber um einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz nach dem Wunschkandidaten sichten, interessieren sich nicht nur für Zeugnisse und Referenzen. Ihnen ist die Person mit ihrem Werdegang wichtig. Denn nur in der Gesamtschau aller Aspekte kann oft erst beurteilt werden, ob ein Bewerber zu einem Unternehmen wirklich optimal passt. Daher enthält der Lebenslauf nicht nur berufliche, sondern durchaus auch einige relevante persönliche Informationen über den Kandidaten.

Unterschiedliche Lebensläufe

Im Laufe der Zeit haben Personalverantwortliche immer wieder unterschiedliche Formen von Lebensläufen in der Bewerbungsmappe gefordert. Einige wichtige können in Kategorien eingeteilt werden. Hierzu zählen die Kurz- und die Langfassung einer Vita, der Lebenslauf als Fließtext und in tabellarischer Form, der chronologische oder retrograde Lebenslauf sowie der maschinen- oder handgeschriebene Lebenslauf.

Wichtige Informationen für die Personalabteilung

Auch wenn jeder Lebenslauf ein bisschen anders gestaltet sein kann, gibt es dennoch Basisinformationen, die nahezu in jeder Vita entdeckt werden können. Hierzu zählen unter anderem:

  • Name
  • Geburtsdatum und Geburtsort
  • Schulabschluss
  • Ausbildungs- oder Universitätsabschluss
  • Stationen der beruflichen Tätigkeit
  • relevante Aus- und Weiterbildungen
  • Hobbys / soziales Engagement

Foto nicht zwingend notwendig

Früher war das Foto des Bewerbers häufig in der rechten oberen Ecke des Lebenslaufes zu entdecken. Heute gibt es durchaus einige Unternehmen, die von dieser Praxis ganz bewusst abrücken. Die Objektivität ist durch ein Lichtbild nachweislich oft nicht mehr vorhanden und viele Betriebe möchten dies vermeiden.

Informationen vom potenziellen Arbeitgeber abhängig machen

Einige Informationen, die ein Lebenslauf enthalten kann, sind bei manchen Arbeitgebern als Angabe unverzichtbar, während sie für einen anderen vergleichsweise uninteressant sind. So ist die Religionszugehörigkeit beim kirchlichen Träger natürlich entscheidend. Wer sich für einen sozialen Beruf bewirbt, kann Engagement in diesem Bereich anführen. Wer Fremdsprachen im Job braucht, sollte Auslandsaufenthalte unbedingt angeben, auch wenn sie nicht beruflich begründet sind.

Die Stationen der vergangenen Jahre zählen

Je älter ein Bewerber ist und je mehr Berufserfahrung er vorzuweisen hat, desto weniger relevant werden frühe Stationen seines Lebens. Während bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz die Wahl von Leistungskursen für das Abitur noch aussagekräftig ist, interessiert sich der Personaler bei einem Professional für die Engagements, die ein Bewerber bei diversen Unternehmen als Referenz vorzuweisen hat. Eines gilt jedoch für jeden Lebenslauf: Lücken sind zu vermeiden oder zumindest gut zu begründen.

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