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Vertrag zwischen A Eins und IBM

21st-Mall-Plattform setzt bei SaaS auf Big Blue

09.10.2007 | Redakteur: Stefan Riedl

IBM mag es virtuell – egal ob es um Software-as-a-Service geht oder um eine Niederlassung in Second Live (im Bild).
IBM mag es virtuell – egal ob es um Software-as-a-Service geht oder um eine Niederlassung in Second Live (im Bild).

SaaS (Software as a Service) gilt bereits heute als Erfolgsmodell. Im Rahmen eines Vertrags bringt nun IBM die Technologie für eine SaaS-Plattform auf der 21st Mall des Betreibers A Eins und zudem viele IBM-Partnerunternehmen aus der Softwareentwicklung ein.

Die beiden Unternehmen A Eins I.T. GmbH und IBM haben ihre Software-as-a-Service-Partnerschaft (SaaS) auf ein neues vertragliches Fundament gehievt. Ein Kooperationsvertrag über ein Volumen von 1,2 Millionen Euro besiegelt die Zusammenarbeit für die kommenden fünf Jahre. IBM stellt dabei für den 21st-Mall-Betreiber A Eins ein Portal namens »21st Mall Channel Sales Engine« bereit, das sich speziell an die vertikalen Verkaufskanäle in der IT-Branche richtet.

Bereits 1.200 Nutzer in Zentraleuropa vermarkten ihre Produkte und Informationen über die »21st Mall«. Auf der Verkaufsplattform sind Hersteller und Händler miteinander verknüpft und bieten Endkunden im Rahmen von Software-as-a-Servise die Möglichkeit, für die Softwarenutzung selbst zu zahlen. Die angebotene Software wird als Webapplikation entwickelt. Der Kunde nutzt die Anwendung dann über das Internet ohne eine Lizenz zu erwerben. Dabei kommen unterschiedliche Abrechnungsmodelle zum Tragen. Am meisten verbreitet ist jedoch eine Abrechnung pro Nutzer.

IBM-Partner sind dabei

»Durch die Partnerschaft von A Eins und IBM im Bereich SaaS kombinieren wir für die Endkunden die besten Teile zweier Welten: die branchenspezifische Lösung von A Eins mit dem gezielt auf SaaS-Anforderungen ausgelegtem Server-Hosting bei IBM«, findet Frank Strecker, Director Smart Deal Engine und Strategic Outsourcing bei der IBM-Sparte »Global Technology Services«.

A Eins soll im Rahmen des Deals auch von den zahlreichen Independent Software Vendors (ISVs) profitieren können, ergänzt Strecker. Schon jetzt bietet IBM den Softwareentwicklern im Partnerprogramm Vermarktungsmöglichkeiten in SaaS-Form. Wenn IBM die Firma A Eins nun »partnerschaftlich im Marketing bei der Erschließung des Marktes« unterstützt, wie Strecker sagte, dann geht es also auch um viele Kunden im IBM-Partnernetz.

SaaS-Boom

SaaS gilt als Nachfolger des ASP-Modells (Application Service Provider), unterscheidet sich aber in einigen Punkten: Das ASP-Modell war im Gegensatz zum SaaS-Modell nicht mandantenfähig. In der Praxis stand beim ASP-Modell, das sich nicht so recht durchsetzen wollte, jedem Kunden eine eigene Plattform zur Verfügung. Bei SaaS hingegen betreibt der Anbieter eine Plattform für alle Kunden. Das hat den Vorteil, dass zum Beispiel bei einem Software-Update die Arbeit nur einmal getätigt werden muss.

Dieser Vorteil, gepaart mit einer steil wachsenden Breitbandverfügbarkeit, ebnet gegenwärtig den Weg für einen SaaS-Boom. Laut einer aktuellen Gartner-Studie wird der weltweite Umsatz im Bereich Software-as-a-Service im Jahr 2007 mehr als 5,1 Milliarden US-Dollar betragen – ein Anstieg von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bis 2011 wird sich der Umsatz weiter auf 11,5 Milliarden Dollar erhöhen, schätzen die Marktauguren.

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