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20 Mark für einen CD-Rohling

| Autor: Heidemarie Schuster

Benjamin Mund, Geschäftsführer bei ITscope
Benjamin Mund, Geschäftsführer bei ITscope (Bild: ITscope)

Technologien schreiten mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit voran. Das anschaulichste Beispiel ist vermutlich das Handy. Vor 10 Jahren, war es nur zum Telefonieren gedacht, heute ist es das Leben und das gesamte Berufsleben in der Hosentasche. Wir haben Benjamin Mund, Geschäftsführer bei ITscope, zu vergangenen und künftigen Technologien befragt.

Was kommt Ihnen spontan in den Sinn, wenn Sie an die IT in den letzten 25 Jahren denken?

Mund: Ich weiß es noch wie heute: 1996 hielt ich meinen ersten selbstgebrannten CD-Sampler in den Händen. Damals brauchte man noch einen SCSI-Brenner samt Caddy, und Rohlinge kosteten astronomische 20 Mark. Das war schon aufregend, besonders weil die Technik damals so instabil war: Jederzeit konnte ein „Buffer Underrun“ den Rohling killen! Danach ging die Entwicklung in atemberaubendem Tempo weiter: Nach den CDs kamen kiloschwere externe Festplatten, bis schließlich die USB-Sticks ihren Siegeszug antraten. Doch auch diese sind längst Geschichte: Heute passen auf eine MicroSD ein Terabyte und mehr, und was war nochmal ein „MP3-Stick“?! Dank Streaming wird zum Schluss sogar das Speichermedium an sich obsolet, und so schließt sich der Kreis. ;-)

Welche Zukunftsvision schwebt Ihnen für die IT in 10 Jahren vor?

Mund: Dass IT immer kleiner, leistungsfähiger und vernetzter wird, birgt auch in den nächsten Jahren noch viel Stoff für Umwälzungen. Ich glaube, dass IT einerseits immer mehr unseren Alltag bestimmt, aber gleichzeitig auch immer unsichtbarer und schließlich „deviceless“ wird. Nach Smartphones und Smart Watches kommt als nächstes der Smart Ring und dann die Mensch-Maschinen-Schnittstelle ;-). In der Unternehmens-IT gibt es ähnliche Umbrüche, immer mehr Prozesse werden automatisiert und in die Cloud verlegt. Auch unsere eProcurement-Lösung, die den Bedarf von B2B-Endkunden direkt an verschiedenste EDI-Schnittstellen in der Distribution routen kann, nimmt Systemhäusern den zeitraubenden Einkauf immer mehr ab. Der Aufwand im Hintergrund ist natürlich enorm, um die Technik stabil und ausfallsicher zu gestalten. Letztlich werden wir aber alle viel mehr Zeit gewinnen – zum Beispiel für den Aufbau persönlicher und langfristiger Geschäftsbeziehungen!

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