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Solarwinds gibt Tipps zum BYOD-Trend

10 Wege für Endanwender zur Verbesserung der Netzwerk-Sicherheit

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Dr. Andreas Bergler / Dr. Andreas Bergler

Bei allen Vorteilen, die Mobile Computing bietet, sollten Endanwender einige Sicherheitstipps beachten.
Bei allen Vorteilen, die Mobile Computing bietet, sollten Endanwender einige Sicherheitstipps beachten. (© Bergringfoto - Fotolia.com)

Der Trend „Bring Your Own Device“ (BYOD) ist eine große Herausforderung für die IT-Abteilungen. Solarwinds gibt den Endanwendern in den Unternehmen zehn Tipps, wie sie zur Senkung des alltäglichen Risikos beitragen können.

Sicherheitsfachleute sind häufig vom Verhalten der Endanwender frustriert. Denn deren Verhalten wirkt sich häufig negativ auf die Netzwerkumgebung aus, insbesondere da heute der Trend dahin geht, dass viele ihre privaten Geräte in die Arbeit mitbringen. Don Jacobs, Head Geek bei Solarwinds, hat zehn Tipps für Mitarbeiter mit Privatgeräten zusammengestellt, die helfen, das Netzwerk sicherer zu machen:

  • Meiden Sie unsichere WLAN-Netzwerke. Wenn Sie doch ein unsicheres Netzwerk verwenden müssen, greifen Sie währenddessen nicht auf kritische Daten zu. Gerade offene WLANs sind anfällig für Hacking und öffnen im schlimmsten Fall dem Diebstahl von Unternehmens- und Personendaten Tür und Tor.
  • Verwenden Sie ein VPN, wenn Sie sich außerhalb der Arbeitsumgebung befinden. Der Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk über einen VPN-Tunnel erhöht die Sicherheit und hält Hacker davon ab, in Ihren Daten zu schnüffeln.
  • Behalten Sie Ihre Geräte im Blick. Gerade in Deutschland kann das Vertrauen leicht zu groß werden oder Sicherheit wird als selbstverständlich angesehen. Hacking geschieht aber überall, wo es Technologie gibt. Lassen Sie Ihre Geräte also nicht unbeaufsichtigt und sorgen Sie dafür, dass sie durch Passwörter geschützt sind. Auf Ihrem Gerät könnten sich wichtige Daten oder Passwörter zum Zugriff auf Unternehmenssysteme befinden.
  • Verwenden Sie starke Passwörter. „Passwort01“ ist nicht gerade ideal für ein Unternehmenssystem. Damit Sie sich Passwörter besser merken können, nutzen Sie als Passwort Wortgruppen oder Wortketten, zu denen Sie einen Bezug haben. Verwenden Sie aber keine Informationen, die sich leicht aus sozialen Medien beschaffen lassen, etwa Ichhabe3schwarzeKatzen!
  • Wenn Ihr Gerät verloren geht oder gestohlen wird, melden Sie dies umgehend Ihrer IT-Abteilung. Denken Sie dabei daran, wie schnell Sie den Diebstahl einer Kreditkarte melden würden.
  • Hören Sie auf das IT-Team Ihres Unternehmens. Da Sicherheit eine so große Bedeutung hat, geben viele Unternehmen leicht verständliche Richtlinien heraus. Darin wird den Nutzern erklärt, wie sie sich während der Verbindung mit dem Unternehmenssystem verhalten sollen. Nehmen Sie sich Zeit, alles genau durchzulesen und Fragen zu stellen.
  • Installieren Sie keine Software oder Apps von unbekannten Quellen. Es gab während des ersten Quartals 2013 in Deutschland zahlreiche Fälle, bei denen Personen Opfer von schädlicher Banking-Software geworden sind. Weltweit wurden 112.981 derartige Fälle gemeldet. In diesem Zusammenhang werden jeden Monat weltweit 5,2 Milliarden Spam-E-Mails versendet. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie Dateianhänge von E-Mails öffnen oder auf Links unbekannter Quellen klicken. Es könnte sich um Malware handeln, die sich im gesamten Netzwerk ausbreitet.
  • Aktualisieren Sie Ihre Geräte regelmäßig: Schieben Sie Aktualisierungen von Antivirus-Programmen oder Patch-Updates nicht auf und starten Sie das System neu, wenn das erforderlich ist. Diese Updates sind oft wichtig zum Schutz vor aktuellen Viren oder Würmern.
  • Nutzen Sie Peer-to-Peer-Software nur zu Hause. Immer mehr Benutzer geben zu, über das Unternehmensnetzwerk Musik oder Filme herunterzuladen. Diese Downloads sind äußerst anfällig für Malware und können zu Hacking-Angriffen führen. Deinstallieren Sie also Peer-to-Peer-Programme und deaktivieren Sie den Dateiaustausch auf Geräten, die Sie im Unternehmensnetzwerk verwenden.
  • Aktivieren Sie auf Ihrem Gerät die Datensicherung und die Funktion zum externen Löschen aller Daten. Im Falle eines Diebstahls sind Ihre Daten am besten geschützt, wenn der gesamte Inhalt auf dem Gerät von Ihnen oder Ihrer IT-Abteilung aus der Ferne gelöscht werden kann. Daher müssen Sie regelmäßige Backups von Ihrem Gerät erstellen und die Daten an einem sicheren Ort speichern (zum Beispiel in der iCloud für iPhones). So verlieren Sie Ihre Daten nicht, wenn Sie alle Inhalte auf dem Gerät extern löschen, und Sie sind schnell wieder einsatzbereit.

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