Modern Workplace Wie sieht Ihr Homeoffice aus?

Von Ann-Marie Struck

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Als vor knapp zwei Jahren zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus Arbeitnehmer ins Homeoffice geschickt wurden, waren viele nicht dafür ausgestattet. Das hat sich nun geändert, wie eine Studie von ClickMeeting zeigt.

Immer mehr Arbeitnehmer richten sich zuhause einen Homeoffice-Platz ein.
Immer mehr Arbeitnehmer richten sich zuhause einen Homeoffice-Platz ein.
(Bild: Di Studio - stock.adobe.com)

Am Küchentisch oder in einer Ecke im Schlafzimmer – die ersten Corona-bedingten virtuellen Homeoffice-Meetings waren für viele Arbeitnehmer noch provisorisch und gaben Einblicke in das Privatleben. Jetzt ist Homeoffice und Remote Work für viele Büroarbeiter endgültig zum Alltag geworden und damit einhergehend hat sich die Wohnung und das Verhalten auch geändert, wie eine Studie von ClickMeeting bestätigt. Befragt wurden dafür 500 Personen in Europa.

Laut der Studie haben sich 69 Prozent der Befragten zu Hause einen geeigneten Raum für die berufliche Online-Kommunikation eingerichtet. Zudem nutzen 50 Prozent die Funktion für einen virtuellen Hintergrund, damit die anderen Konferenzteilnehmer ihre Räumlichkeiten nicht sehen. Davon gibt die Hälfte an, die Funktion regelmäßig zu nutzen, die andere Hälfte nur manchmal.

Viel mehr als die Wohnung hat sich der Ansicht von mehr als der Hälfte der Befragten das Verhalten der Online-Meeting-Teilnehmer verbessert. Das zeigt sich vor allem in der Vorbereitung. So prüfen 60 Prozent der Befragten, bevor sie ein Meeting starten, die Technik. 70 Prozent bereiten Notizen vor und 69 Prozent schalten ihr Smartphone auf lautlos.

Außerdem haben sich gewisse Verhaltensregeln etabliert. 85 Prozent sind davon überzeugt, dass Pünktlichkeit zu Beginn und das Verbleiben in einer Sitzung bis zu deren Ende wichtig sind. Des Weiteren wird auch im Homeoffice auf die passende Kleidung geachtet. Immerhin geben 31 Prozent an, sich für Online-Meetings elegant zu kleiden. Im Vergleich wählen 39 Prozent eher legere Kleidung. Nur 2 Prozent der Befragten tragen normalerweise einen Schlafanzug bei virtuellen Meetings. Gleichzeitig räumen 21 Prozent ein, dass sie schon einmal ein Meeting unterbrochen haben, weil sie eine erforderliche Datei oder ein Dokument vergessen hatten.

Regeln für Online-Meetings

Damit bei Online-Meetings auch alles reibungslos funktioniert, haben ein Drittel der Befragten Etiketten eingeführt. Zum Vergleich: 2021 gab es solche festen Regeln noch nicht. Damals war aber die Hälfte der Befragten der Ansicht, dass solche Regeln bei ihnen eingeführt werden. Scheinbar hat ein Teil der Unternehmen dies nun getan.

Zu den Regeln, die besonders häufig aufgestellt werden, gehört beispielsweise, wie die Teilnehmenden ihren Wunsch zu sprechen signalisieren sollen, ohne andere zu unterbrechen (17 %). Außerdem verbieten 16 Prozent die Verwendung von Smartphones und anderen Geräten im Hintergrund und 12 Prozent haben einen Dresscode für Online-Meetings eingeführt. Ferner gibt es bei 13 Prozent eine festgelegte Form der Begrüßung und Verabschiedung.

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