Distributions-Partnerschaften Westcon-Comstor arbeitet mit Proofpoint und XM Cyber zusammen

Von Barbara Gribl 3 min Lesedauer

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Westcon-Comstor und Proofpoint bauen ihre Partnerschaft aus. Gleichzeitig unterzeichnet der Distributor eine Partnerschaft mit XM Cyber. Unternehmen sollen dadurch unter anderem erweiterten Zugang zu E-Mail- und Cloud-Security-Lösungen haben.

Westcon-Comstor und Proofpoint geben ihre erweiterte Partnerschaft in Europa bekannt. Im Fokus stehen hier unter anderem Lösungen für geschützte E-Mail-Zugriffe.(Bild:  Taria Technology - stock.adobe.com / KI-generiert)
Westcon-Comstor und Proofpoint geben ihre erweiterte Partnerschaft in Europa bekannt. Im Fokus stehen hier unter anderem Lösungen für geschützte E-Mail-Zugriffe.
(Bild: Taria Technology - stock.adobe.com / KI-generiert)

Der Distributor Westcon-Comstor baut die Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Cybersecurity- und Compliance-Unternehmen Proofpoint weiter aus. Die neue Vereinbarung soll es den deutschen, niederländischen, spanischen und portugiesischen Channel-Partnern des VADs ermöglichen, das benutzerorientierte Security-Lösungsportfolio von Proofpoint zu vertreiben. Die Zusammenarbeit in vier neuen europäischen Märkten soll den nächsten Schritt in der fortlaufenden Erweiterung der Partnerschaft zwischen Westcon und Proofpoint in Europa markieren.

In den vergangenen Monaten haben die beiden Unternehmen bereits Distributionsvereinbarungen in Frankreich, Belgien, Skandinavien, Italien, Griechenland und in der UK gezeichnet. In Zukunft soll die Zusammenarbeit auf weitere Märkte in der EMEA-Region erweitert werden.

Menschliches Versagen als größtes Cyberrisiko

Proofpoint hat den „2024 Data Loss Landscape“-Report veröffentlicht, in dessen Rahmen 70 Prozent der Befragten angaben, dass sie unachtsame User als Hauptursache für Datenverluste betrachten. Auch präsentierte das Unternehmen den „2024 Voice of the CISO“-Report, für den 1.600 Chief Information Security Officer weltweit befragt wurden. Laut der Studie rechnen 75 Prozent der befragten Teilnehmer damit, dass das Risiko eines großen Cyberangriffs im kommenden Jahr steigen wird. Als wichtigste Risikofaktoren nannten sie menschliche Fehler sowie die Herausforderungen, die durch die kontinuierliche Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz entstehen.

Portfolio um Threat-Protection-Lösungen erweitert

Mit Blick auf die obigen Umfrageergebnisse stellte Proofpoint in diesem Jahr zwei innovative Lösungen im Bereich Threat Protection vor. Diese sollen die E-Mail-Security mithilfe einer umfassenden und effektiven End-to-End-Protection über die Delivery Chain hinweg neu definieren. Die neu definierte E-Mail-Security-Lösung will eine robuste „Pre-Delivery“-Defense vor Social-Engineering-Angriffen mit einem zuverlässigen Schutz vor bösartigen Links vereinen und Bedrohungen stoppen, bevor diese den Posteingang erreichen. Zusätzlich soll das Paket neue adaptive E-Mail-Security-Funktionalitäten mit einem zusätzlichen KI-nativen „Post-Delivery“-Schutz vor gezielten Threats bieten.

E-Mails sind der gefährlichste Bedrohungsvektor. Cyberkriminelle nutzen immer wieder Social-Engineering-Angriffe, um Mitarbeiter zu attackieren.

Kent Breaux, Senior Vice President EMEA bei Proofpoint

Proofpoint ist einer von derzeit 14 Herstellerpartnern von Westcon, deren Cybersecurity-Lösungen laut Aussagen des VADs in den dynamischen, virtuellen Demo-Umgebungen des Westcon-3DLabs gegen spezifische Threats und Use Cases getestet werden können.

„Proofpoint ist als Technologiepartner von Palo Alto Networks, CrowdStrike und Zscaler optimal aufgestellt, um eine Schlüsselrolle in unserer Zero-Trust- und Cloud-Security-Strategie einzunehmen. Die Vereinbarung hilft unseren Reseller-Partnern in Deutschland, den Niederlanden, Spanien und Portugal dabei, Kunden mit maßgeschneiderten Lösungen in den Bereichen Netzwerke, Endpoints, Cloud, E-Mail und Social Media – zu schützen und die Angriffsflächen auf der Basis detaillierter Threat-Informationen nachhaltig zu minimieren“, führt Daniel Hurel, Senior Vice President, Westcon EMEA Cybersecurity & Next-Generation Solutions bei Westcon-Comstor, an.

Distributionsvereinbarung zwischen Westcon und XM Cyber

Des Weiteren übernimmt Westcon-Comstor die Vermarktung der Hybrid-Cloud-Security-Lösungen von XM Cyber im deutschsprachigen Raum. Channel-Partner des VADs sollen damit Zugang zu den Continuous-Threat-Exposure-Management-Lösungen des zur Schwarz Group gehörenden Herstellers erhalten – und sollen ihre Kunden proaktiv vor gefährlichen Schwachstellen in On-Prem- und Cloud-Netzwerken schützen können.

Der Markt für das Continuous Threat Exposure Management entwickelt sich rasant und bietet dem IT-Channel viele attraktive Wachstumspotenziale.

Torsten Koch, Area Vice President bei XM Cyber

„In den Cloud-nativen, konvergenten Enterprise-Architekturen von heute tun sich die Security-Verantwortlichen zunehmend schwer damit, den Überblick über ihre weltweit verteilten Assets und deren bekannte und unbekannte Schwachstellen zu behalten“, erklärt Robert Jung, Managing Director DACH & EE bei Westcon-Comstor. „Systemintegratoren und MSP sollten die Chance nutzen, um sich in diesem kritischen Bereich aktiv als Trusted Advisor ihrer Kunden zu positionieren.“

Die Plattform von XM Cyber soll dabei ein geeigneter Türöffner für diesen Markt sein. Sie will in Echtzeit einen umfassenden Überblick über Angriffspunkte liefern und soll es den Verantwortlichen leicht machen, die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen zu validieren.

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