it-sa 2026: Managed Security für hybride IT Watchguard bündelt Firebox, EDR und Cloud-Schutz für MSPs

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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Hybride IT und knappe Teams verschärfen Sicherheitsaufgaben. Watchguard verbindet Firebox mit Endpoint-, Netzwerk- und Cloud-Erkennung sowie Automatisierung für MSPs. Der Überblick ordnet die Lösungen ein und zeigt, welche Risiken sie adressieren.

Die Bündelung verschiedener Schutzbereiche kann den Betrieb von IT-Umgebungen vereinfachen. Watchguard stellt dazu Lösungen bei der it-sa vor.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Die Bündelung verschiedener Schutzbereiche kann den Betrieb von IT-Umgebungen vereinfachen. Watchguard stellt dazu Lösungen bei der it-sa vor.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Ein Sicherheitsportfolio muss Netzwerk, Endgeräte und Cloud-Umgebungen zusammen betrachten, um unterschiedliche Angriffsflächen abzudecken. Watchguard kombiniert dafür mehrere Schutzbausteine in seiner Unified-Security-Plattform und richtet das Angebot auch an Managed Service Provider (MSP).

Die Firebox-Rackmount-Appliances sind für den Einsatz in größeren Umgebungen vorgesehen. Für Endgeräte umfasst das Portfolio KI-gestützte Endpoint Detection and Response (EDR) sowie Managed Detection and Response (MDR). Network Detection and Response (NDR) ergänzt den Schutz um die Netzwerkebene.

Cloud Detection and Response (CloudDR) soll Risiken in Cloud-Umgebungen sowie Schatten-IT und den Einsatz nicht genehmigter KI-Werkzeuge sichtbar machen. Wie die einzelnen Lösungen zusammenwirken, ist für Unternehmen mit hybriden und verteilten IT-Strukturen besonders relevant.

KI Rai soll MSP-Teams bei Routineaufgaben entlasten

Mit Rai ergänzt Watchguard das Portfolio um eine agentische KI für MSPs. Sie soll Routineaufgaben übernehmen und Teams dabei unterstützen, ihre Dienstleistungen auf mehr Kunden auszuweiten. Welche konkreten Arbeitsschritte Rai automatisiert, nennt der Anbieter allerdings nicht.

Der Bedarf an solchen Lösungen ist nach Einschätzung des Unternehmens hoch. Paul Moll, Senior Field Marketing Manager Central Europe bei Watchguard Technologies, verweist auf zwei Kennzahlen: Vier von zehn Unternehmen in Deutschland hielten ihre IT-Teams für unterbesetzt; zudem nutzten 64 Prozent der Mitarbeitenden KI-Werkzeuge, die nicht von der IT freigegeben seien. Diese Zahlen skizzieren den Handlungsdruck, belegen aber nicht die messbare Wirkung einzelner Produkte.

„IT-Teams stehen unter doppeltem Druck“, sagt Moll. Gerade für mittelständische Unternehmen seien Komplexität, Aufwand und Kosten die Hürden bei der Einführung moderner Sicherheitsansätze. Die Bündelung verschiedener Schutzbereiche kann den Betrieb vereinfachen; wie stark dieser Effekt im Einzelfall ausfällt, hängt jedoch von der jeweiligen IT-Umgebung und der konkreten Umsetzung ab.

Watchguard bei der it-sa 2026

Bei der it-sa 2026 in Nürnberg stellt Watchguard die Lösungen am Stand 230 in Halle 7 vor. Anwendungsfälle und Bedrohungsszenarien sollen gemeinsam mit den Partnern BOC IT-Security, CSS Connect, Fornax, ISG Informatik Service und IT-Haus erläutert werden.

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