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Definition Was ist VSync?

Autor / Redakteur: Mandarina / Sarah Nollau

VSync (oder V-Sync) ist die Abkürzung für vertikale Synchronisation. Sie beeinflusst die Grafikkarte und damit indirekt die Bildstabilität, wenn Aktualisierungen während der Phase des Bildaufbaus stören.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Die vertikale Synchronisation ist eine Funktion, die der Nutzer ganz nach seinem Bedarf aktivieren oder auch ausschalten kann. Besonders beim Spielen am PC kann dies von großer Bedeutung sein. Denn die Aktualisierungen, die Haupspeicher und Grafikspeicher immer wieder vornehmen, haben in der Regel nicht die gleiche Taktzahl. Die Folge: Das Bild kann ruckeln, verzerrt sein oder sich verzögert aufbauen.

VGA-Chips und vertikale Synchronisation

VGA ist das Kürzel für Video Graphics Array. Es handelt sich um einen Standard der Computertechnik, der unter anderem die Bildauflösung und die Frequenz der Wiederholungen beeinflusst. Moderne Grafikkarten sind mit diesem Standard kompatibel. VGA-Chips der älteren Generationen hatten die Angewohnheit, dass sie während des Ladens das Stocken des Bildflusses verursachten, da neues Laden bevorzugt behandelt wurde. Die vertikale Synchronisation liefert Daten erst dann an den Grafikspeicher, wenn diese im Hauptspeicher des PCs bereits fertig berechnet sind. So kann die Bildqualität konstant aufrechterhalten werden.

VSync individuell aktivieren

Die Grafikkarte hat mitunter ein Tempo, das ein Spiel unter Umständen verzerrt darstellen könnte. Hier kann optimal die vertikale Synchronisation VSync eingestellt werden. VSync kann unter anderem die halbe adaptive Bildwiederholungsfrequenz liefern, die eine überzeugende Bildstabilität schaffen kann. Dies wird im Treiber der Grafikkarte eingestellt. Die Wiederholfrequenz des Monitors wird somit begrenzt und Spiele ohne Ruckeln und Risse dargestellt.

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