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Definition Was ist SASE?

Autor / Redakteur: Laimingas / Sylvia Lösel

SASE (Secure Access Service Edge) ist ein neues Sicherheitskonzept für Netzwerk-Infrastrukturen mit Niederlassungen, Home Offices, mobilen Mitarbeitern, Multicloud-Anwendungen und Edge-Systemen.

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Grundlagenwissen zum IT-Business
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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Die Welt der IT hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Während früher die wesentlichen Aufgaben eines Netzwerks darin bestanden, sämtliche Arbeitsplätze im Büro mit Daten und Anwendungen zu versorgen, sind die Tätigkeiten heute wesentlich breiter aufgefächert. Immer mehr Mitarbeiter nutzen mobile Endgeräte für ihre Zugriffe und für die Generierung neuer Daten, die von überallher in das Netzwerk eingespeist werden, Firmenniederlassungen arbeiten ohne IT-Personal, und Cloud-Dienste aus diversen Quellen tun ein Übriges.

Durch die vielen unterschiedlichen Verbindungen, durch ständige Updates einer wachsenden Zahl von Apps, wird das Thema Sicherheit zu einer Mammutaufgabe, die Neuentwicklungen sowohl fordert, als auch fördert. Mit SASE bzw. Secure Access Service Edge hat das Unternehmen Gartner, ein großer US-amerikanischer Anbieter von Marktforschungsanalysen, einen Begriff geprägt, der inhaltlich darauf abzielt, sämtliche Sicherheitsleistungen und -funktionen idealerweise von einem einzigen Dienstleister für Cloud-Services zu beziehen. Dieser stellt ein modular aufgebautes Portfolio mit einer einheitlichen User-Schnittstelle zur Verfügung, aus dem die Kunden und Anwender sich die gewünschten Dienste selbst zusammenstellen.

Die traditionelle Sicherheitsarchitektur hat ausgedient

Je weiter die Nutzung von mobilen und Cloud-basierten Lösungen um sich greift, desto schwerfälliger und ineffizienter werden klassische Architekturen der Netzwerksicherheit, bei denen Unternehmensdaten, Anwendungen und Informationen zentral in einem Rechenzentrum abgelegt werden.

Stattdessen sollen Nutzer auf so genannte Points of Presence (PoP) zurückgreifen können, die weltweit verteilt sind und als Schnittstellen einen latenzarmen Zugriff für User, Endgeräte und Cloud-Dienste ermöglichen. Die Vorteile sind:

  • geringere Kosten, da sämtliche Services von einem Anbieter eingekauft werden
  • verbesserte Leistung bei der Übertragung großer Datenmengen etwa von Video-Apps oder Webkonferenzen
  • höhere Sicherheit durch die Zuordnung von Benutzeridentitäten an Stelle von physischen Standorten oder IP-Adressen
  • einfacherer Zugang über einen einzigen Agent bzw. ein einziges Gerät

SASE steckt zwar noch in den Kinderschuhen, wird sich aber wohl bei innovativen und zukunftsorientierten Unternehmen relativ schnell durchsetzen und langfristig bisherige Technologien verdrängen.

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