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Definition Was ist Pay per Click?

Autor / Redakteur: Nicole / Heidemarie Schuster

Pay per Click, abgekürzt PPC, ist eine Abrechnungsmethode für bezahlte Werbung: Berechnet wird nicht die Anzeige selbst, sondern der Klick auf diese. So lassen sich Kampagnen exakt kalkulieren.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Pay per Click eignet sich für budgetorientierte Werbekampagnen und bringt mehr Besucher durch Anzeigenklicks. Die Bezahlung bei Klick auf die Anzeige bedeutet, dass die Werbemaßnahme nur Geld kostet, wenn ein Interessent die gewünschte Aktion ausführt. Durch den Klick gelangt er auf die verlinkte Seite. Verlinkt werden kann sowohl die Startseite der Homepage als auch jede beliebige Unterseite oder Landingpage. Besucher werden auf diese Weise gezielt zu bestimmten Inhalten geführt.

Genaue Kostenkalkulation

Vor dem Start der Kampagne wird das verfügbare Budget festgelegt und bestimmt, wie viel pro Klick bezahlt wird. So wissen Werbetreibende vorab genau, wie viel sie insgesamt für eine bestimmte Anzahl Besucher investieren. Die Kosten pro Klick werden als CPC beziehungsweise Cost per Click bezeichnet.

Abstimmung auf die Zielgruppe

Die Marketing-Methode ist erfolgsorientiert – aus Besuchern sollen Kunden werden. Dies setzt voraus, dass ausschließlich Interessenten die Anzeige anklicken. Andernfalls bestünde das Risiko, dass viele Klicks bezahlt werden und somit der Besucherstrom erhöht wird, die Investition aber mangels Kundengewinnung verpufft. Die Anzeige wird daher im Vorfeld auf die Zielgruppe zugeschnitten. Wie dies geschieht, unterscheidet sich je nach Anbieter. PPC-Anzeigen über Google Pay werden eingeblendet, wenn bestimmte Suchbegriffe eingegeben werden. In sozialen Netzwerken sind dagegen eher Interessengebiete, Geschlecht, Alter und ähnliche Auswahlkriterien üblich.

Online-Marketing mit Google Pay

Die Zielgruppe für Google-Kampagnen lässt sich recht exakt definieren, indem außerdem Details wie eine Regionseinschränkung vorgegeben, bestimmte Worte bei Suchanfragen ausgeschlossen oder verwandte Begriffe erlaubt werden. Vorteilhaft ist die statistische Erfassung und Auswertungsmöglichkeit durch den Suchmaschinenanbieter. Der Anzeigenerfolg wird über das Verhältnis der Einblendungen zu den tatsächlichen Klicks ermittelt - die Click through Rate (CTR). Ebenso wird festgehalten, welche Suchbegriffe den größten Erfolg hatten. Dadurch lassen sich Kampagnen sukzessive optimieren.

Welche Plattformbetreiber arbeiten mit Pay per Click?

PPC-Werbung ist Bestandteil des Search Engine Edvertising (SEA) und ein übliches Marketingmittel bei Suchmaschinen: neben Google AdWords unter anderem bei Yahoo Search Marketing als Folgeunternehmen des US-amerikanischen Entwicklers Goto.com. Werbung mit Bezahlung per Klick ist weiterhin eine Methode des Affiliate Marketing und hat außerdem in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter Einzug erhalten. Daneben kann jeder Webseitenbetreiber die Dienstleistung anbieten, sofern eine geeignete Software vorhanden ist.

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